Do. 12.02.26 / 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
Die europäische Aufklärung beendete zwar die Macht der Kirche, nicht aber den christlichen Antijudaismus. Dieser wurde in neuen judenfeindlichen Vorstellungen fortgeschrieben, die sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts selbst als Antisemitismus bezeichneten. Gegenwärtig nimmt der Antisemitismus drastisch zu – sowohl in Form von israelbezogener Judenfeindschaft als auch in Form von Verschwörungsmythen. Die Führung skizziert die Formen der Gegenwehr von Jüdinnen und Juden gegen Hass – sei es in Form von Protest, Aufklärung, Parodie, Selbstorganisation oder Sport – vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Welche Strategien erwiesen sich als wirkmächtig? Was können wir heute tun?
Die Teilnahme ist im Museumseintritt inbegriffen. Bitte melden Sie sich vorab über unseren Onlineshop an.
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