Zerstörte Leben – Auf Spurensuche jüdischer Biografien in Frankfurt am Main

Workshop im Jüdischen Museum ab Klasse 9 (und Oberstufe)

Wie erlebten jüdische Menschen in Frankfurt die Zeit des Nationalsozialismus?

Der Workshop rückt bewusst die jüdische Perspektive in den Mittelpunkt und nähert sich der NS-Zeit über individuelle Biografien statt über eine abstrakte Täter- oder Ereignisgeschichte.

Die Schüler:innen setzen sich anhand historischer Bilder, biografischer Materialien und eines Besuchs der Dauerausstellung mit den Lebensgeschichten jüdischer Frankfurter:innen auseinander. Sie lernen Menschen kennen, deren Alltag, Beruf, Familie und Zukunft durch Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung schrittweise zerstört wurden. Historische Entwicklungen und NS-Maßnahmen werden dabei konsequent mit persönlichen Erfahrungen verknüpft.

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einer individuellen Biografie: Wer war diese Person? Welche Einschnitte erlebte sie durch die NS-Zeit? Und welche Spuren sind bis heute sichtbar geblieben?
Durch kreative Methoden, Gruppenarbeit und biografisches Erzählen schließt der Workshop eine wichtige Leerstelle des Unterrichts und ermöglicht einen empathischen, differenzierten Zugang zur Geschichte.

Ort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main 
Dauer: 3,5 Std. 
Kosten: 6 Euro pro Person

Bei Interesse senden Sie uns bitte eine Anfrage über das Buchungsformular