Zwischen Bürgerrecht und Stättigkeit_ Ein Rollenspiel zur pluralen Stadtgesellschaft in Frankfurt am Main um 1600

Für die Sekundarstufe II: Geschichte

Stadtansicht von Frankfurt am Main, 1572. Von Georg Braun und Frans Hogenberg, Köln. CC-0.
Stadtansicht von Frankfurt am Main, 1572. Von Georg Braun und Frans Hogenberg, Köln. CC-0.

Um 1600 war Frankfurt eine sehr diverse Stadt, geprägt von Migration und unterschiedlichen Konfessionen. Die verschiedenen gesellschaftlichen Stände und Gruppen hatten unterschiedliche Rechte und Pflichten. Wirtschaftliche und politische Konflikte sowie religiöse Unterschiede führten immer wieder zu Spannungen. Die Schüler:innen erfahren, wie heterogen und konfliktreich das Leben in der Stadt um 1600 war. Dazu wird eine Diskussion verschiedener Stadtbewohner:innen simuliert. Die Schüler:innen diskutieren so auch Themen, mit denen sie persönlich in der Gegenwart konfrontiert sind: Migrationsbewegungen und gesellschaftlichen Pluralismus, Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen und Glaubensrichtungen, rechtliche und soziale Ungleichheiten.

Zielgruppe: Sek II
Mögliche Unterrichtsfächer: Geschichte
Bezug zu Inhalten des Curriculums: Herrschaft und politische Partizipation; Reformation (Ende der mittelalterlichen Glaubenseinheit, gesellschaftliche und politische Folgen); Situation der jüdischen Minderheit
Dauer: 270 Min.

Die Bildungsmaterialen wurden unter Mitarbeit des Instituts für Stadtgeschichte und in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut erstellt.

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