Wider den Krieg: Junge jüdische Autorinnen schreiben weiter

Lesungen und Gespräche mit Iryna Fingerova, Dana von Suffrin und Dana Vowinkel

Mi.. 07.10.26 / 17:30 Uhr

Portraits der jüdischen Autorinnen Iryna Fingerova, Dana Vowickel und Dana von Suffrin.
Die jüdischen Autorinnen Iryna Fingerova, Dana Vowickel und Dana von Suffrin © Fotos: Max Zerrahn (links und rechts oben), Gunter Glücklich (rechts unten)

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Der 7. Oktober 2023 stellt eine Zäsur in der jüdischen Gegenwart dar. Das Massaker von der Hamas, der darauf folgende Krieg in Israel, Gaza, Libanon und Iran haben nicht nur das Leben in der Region verändert. Weltweit nimmt der Hass gegen Jüdinnen und Juden zu. Dem setzen junge jüdische Autorinnen ihre eigenen Texte entgegen: Was sind die Fragen, die sie mit ihren neuesten Büchern stellen? Kann Literatur sich gesellschaftlichen Entwicklungen entgegenstemmen? Und – entgegen unserer Zeit – auf der Liebe insistieren?

Erneut öffnet das Jüdische Museum am 7. Oktober seine Türen für einen Abend, der Raum für persönliche Auseinandersetzungen schaffen will. Im Mittelpunkt stehen drei Autorinnen, die in diesem Jahr neue Bücher veröffentlicht haben: 

Iryna Fingerovas Roman „Zugwind“ erzählt vom Leben einer jungen ukrainischen Hausärztin in Deutschland, die in alltäglichen Dingen Trost sucht, während in der Ukraine Krieg herrscht. 

Dana von Suffrins „Toxibaby“ indessen kreist um die Suche nach einer Liebe, die alles sein soll: Rettung, Erkenntnis und Erlösung. 

Auch der neue Roman „Anton und Alma“ von Dana Vowinckel beschreibt eine Beziehung, die der gespaltenen Welt trotzen will. Dann aber drohen mit den Folgen des 7. Oktober alle Differenzen zu einer unüberwindbaren Kluft zu werden. 

Im Gespräch mit Laura Cazés stellen die drei Autorinnen ihre neuen Bücher vor.

17.30 Uhr: Iryna Fingerova / Zugwind
19.00 Uhr: Dana von Suffrin / Toxibaby
20.30 Uhr: Dana Vowinckel / Anton und Alma

Laura Cazés ist Publizistin und Leiterin der Abteilung für Kommunikation und Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). 
Für die Veranstaltung können Sie sowohl ein Kombiticket als auch Einzeltickets für die drei Lesungen erwerben. 

Karten erhalten Sie unter juedischesmuseum.de/tickets; ggf. sind Restkarten an der Museumskasse erhältlich. Kombiticket 20 €, ermäßigt 15 €. Einzelticket 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. 

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