Unter Druck. Kulturinstitutionen zwischen Boykott und Kulturkampf

Podiumsdiskussion im Saal des Jüdischen Museums

So.. 08.11.26 / 19:00 Uhr

Zeichnung einer Karikatur des Kopfes von Otto Fürst Bismarck.
Boykottiert: Karikatur des Kopfes von Otto Fürst Bismarck. Bild: © Gemeinfrei, Künstler: Robort Holoch

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Boykott-Aufrufe und Kulturkampf-Strategien sind zwar entgegengesetzten politischen Lagern zuzuordnen, haben aber vieles gemeinsam: Sie schränken die Gestaltungsfreiheiten ein und intervenieren politisch in das Programm und Profil von Kultureinrichtungen, um diese in ihrem Sinne zu verändern. Was können Kulturinstitutionen tun, um dem entgegenzutreten? Welche Rahmenbedingungen benötigen sie, um weiterhin sichere Räume für diverse und herausfordernde Reflexionen zu bieten? 

Über diese und weitere Fragen diskutieren an dem Abend die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Katarzyna Wielga-Skolimowska, der Verleger und Vorstand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Sebastian Guggolz, und der Kunsthistoriker, Kurator und Direktor des Museums Folkwang, Prof. Peter Gorschlüter. Es moderiert Cécile Schortmann (3sat Kulturzeit).

In Kooperation mit dem Institut für Neue Soziale Plastik

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an: veranstaltungen.jmf@stadt-frankfurt.de Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €. 

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Termin speichern Anfahrt