Reflective Citizens: Sprechen, Zuhören, Nachdenken

Gesprächsworkshop am So, 03. und 17. Mai 2026, jeweils 12 – 16.30 Uhr

So.. 03.05.26 / 12:00 Uhr

Reflective Citizens: Illustration bunter, transparenter Köpfe.
Reflective Citizens Gesprächsworkshop im Rahmen des MISHPOCHA-Projekts. © Illustration: kubko

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Werden wir in Zukunft weiterhin in einer Demokratie leben? Was bedeuten Krieg und das Erstarken autoritärer Herrschaft für unsere Freiheitsrechte und Handlungsspielräume? Und wohin mit dem Gefühl, dass die Welt aus den Fugen geraten ist? Angesichts dieser und weiterer Fragen wächst das Bedürfnis danach, miteinander zu sprechen, verstanden zu werden, zuzuhören und gemeinsam nachzudenken. Mit den beiden Workshops in einem offenen und zugleich geschützten Rahmen laden wir Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft, Bildung und Religion ein zu erleben, was gelingende Gespräche möglich macht, was sie erschwert und wie wir uns gegenseitig stärken können, um im Alltag selbstbewusster und wirksamer zu handeln. 

Das Konzept der beiden Gesprächsworkshops orientiert sich an dem Reflective-Citizens-Ansatz, der vor 30 Jahren nach dem Krieg in Bosnien entstanden ist und inzwischen international Anerkennung und Anwendung findet. Auf einen kurzen methodischen Impuls zu Beginn folgt jeweils ein moderierter Austausch in Kleingruppen und im Plenum. Die Leitung der Workshops übernimmt die Kultur- und Sozialwissenschaftlerin, Gruppenanalytikerin, Organisationsberaterin und Publizistin Dr. Susanna Keval in Zusammenarbeit mit dem Psychologen, Coach, Systemischen Berater und Gruppenanalytiker Dr. Martin Lüdemann. 

Mitwirkung: Elli Kaminer-Zamberk, Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPP), Gruppenanalytikerin Beate Schnabel, Soziologin, Gruppenanalytikerin, Supervisorin und Gruppenlehranalytikerin (D3G) Gisela Wölbert, Pädagogin, Gruppenanalytikerin (D3G).
 

Die Workshops finden im Begleitprogramm zu MISHPOCHA statt. Die Teilnahme ist entweder an einem der Termine oder an beiden (03. und/oder 17. Mai 2026) möglich.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Wir bitten daher um verbindliche Anmeldung bis Mittwoch, 29. April, unter:
veranstaltungen.jmf@stadt-frankfurt.de

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt am Main und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main. Termin speichern Anfahrt