Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel

Führung durch die Ausstellung im Hochbunker an der Friedberger Anlage

"Die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an der Friedberger Anlage." Ölgemälde von Wilhelm Freund, 1911.
"Die Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft an der Friedberger Anlage." Ölgemälde von Wilhelm Freund, 1911.

Veranstaltungsort: Hochbunker an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5/6, 60314 Frankfurt am Main

Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen, Suppenanstalt, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens.

Kosten:

Gruppenführung (90 Min.): 90 Euro pauschal;
Gruppenführung (60 Min.): 75 Euro pauschal.

Bei Interesse senden Sie uns bitte eine Anfrage über das Buchungsformular.

Veranstaltungsort: Hochbunker an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5/6, 60314 Frankfurt am Main

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