So. 26.04.26 / 11:30 Uhr

Veranstaltungsort: Hochbunker an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5/6, 60314 Frankfurt am Main
Am Sonntag, 26. April, öffnet nach der Winterpause wieder der Hochbunker und damit auch unsere Dauerausstellung „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“. Die Schau gewährt Einblicke in den Alltag von Jüdinnen und Juden, in religiöse Strömungen, Kultur, Wohlfahrtspflege und in die wirtschaftliche Entwicklung des Quartiers, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Außerdem widmet sich die Ausstellung ausführlich der Zeit des Nationalsozialismus, in der jüdisches Leben und jüdische Zeugnisse im Frankfurter Ostend systematisch vernichtet wurden. Auch der vorsichtige Neuanfang nach 1945 und die Wiederbegründung der Jüdischen Gemeinde sind Themen.
Den Besucherinnen und Besuchern werden Wege zu den Erinnerungsorten im Viertel gewiesen. Ergänzend stellt die Website www.jewish-places.de Rundgänge und Orte bereit, die die Ausstellung vertiefen und ergänzen. Unsere Veröffentlichungen „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ und „The East End – Looking into a Jewish Quarter“ dokumentieren die Ausstellung in Text und Bild. Die Bücher können vor Ort, im Museum Judengasse und im Jüdischen Museum für jeweils 10 Euro erworben werden.
In Kooperation mit der Initiative 09. November e. V.
Der Eintritt ist kostenfrei. Bitte denken Sie an warme Kleidung. Wir bitten um Anmeldung über unseren Onlineshop.
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