Do.. 03.12.26 / 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
„Schwarz-Wie-Betrachtungen bringen niemanden weiter“, sagt der Fotograf und Rabbiner Frank Dabba Smith. Schon als junger Mann reiste er daher nach Deutschland, um die Geschichte der Firma kennenzulernen, die seine größte Leidenschaft produziert hatte: die Leica-Kleinbild-Kamera. Er überzeugt die Familie des Firmengründers Leitz herauszufinden, was ihr Großvater in der Zeit des Nationalsozialismus getan hatte – als viele seiner eigenen Familienangehörigen in den Vernichtungslagern ermordet wurden. Er entdeckt, dass Ernst Leitz II vielen Verfolgten geholfen hatte, darunter den Inhabern des Frankfurter Kaufhauses Ehrenfeld.
Der 54-minütige Dokumentarfilm „Die Nazis, der Rabbi und die Kamera“ führt an Originalschauplätze in Wetzlar, New York und Frankfurt am Main. Es findet ein Gespräch mit dem Urenkel von Ernst Leitz, Oliver Nass, der Urenkelin von Heinrich Ehrenfeld, Jill Enfield, sowie dem Regisseur des Films, Claus Bredenbrock, statt.
Karten erhalten Sie unter juedischesmuseum.de/tickets; ggf. sind Restkarten an der Museumskasse erhältlich. Einzelticket 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Der Veranstaltung geht um 18.00 Uhr eine Führung von Kurator Dr. Friedrich Tietjen durch die Ausstellung OUT OF THE BOX voraus.
In Kooperation mit der Leica Galerie Frankfurt Termin speichern Anfahrt