
In der Gegenwart und Geschichte des Börneplatzes verdichtet sich die wechselhafte, teils konfliktreiche Geschichte Frankfurts und seiner Jüdinnen*Juden. Über Jahrhunderte war er Zentrum jüdischen Lebens und ein Ort der Zusammenkunft von jüdischen und nichtjüdischen Frankfurter*innen. Heute findet man dort Spuren jüdischen Lebens – hier lag die ehemaligen Judengasse (1462–1796) – und Verweise auf die jüdische Emanzipation und die Erinnerung an die Schoa. Welche Bedeutung hat er in der Erinnerungskultur? Und was kann aus ihm noch werden? Anhand von Spurensuche und Recherche wendet sich das Modul der Geschichte und Gegenwart des Börneplatzes zu und versetzt dabei die Teilnehmer*innen in die Rolle aktiver Bürger*innen.
Zielgruppe: Sek I (ab 9. Klasse) + Sek II
Mögliche Unterrichtsfächer: Geschichte, Philosophie, Politik und Wirtschaft, Gesellschaftslehre, Erdkunde
Bezug zu Inhalten des Curriculums: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, insbes. Unterthema Novemberpogrom 1938; Modernität und Antimodernität in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus; Solidarität; Gedenken und Erinnern; Stadtentwicklung, Stadtplanung
Dauer: 200 Min. in 4 Bausteinen (3 x 45 Min. / 1 x 65 Min.)
Die Bildungsmaterialen wurden in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut erstellt.