Ausstellungsvorschau

Chawruta - Kunst im Dialog über jüdische Existenz

Kabinettpräsentation / 18.12.2026 - 30.11.2027

Die Kabinettpräsentation im Raum „Kunst und Tradition“ in der zweiten Etage der Dauerausstellung im Rothschild-Palais präsentiert die Ausstellung „Chawruta – Kunst im Dialog über jüdische Existenz“. Die in Kooperation mit der Jüdischen Kunstschule des Instituts für Neue Soziale Plastik entstandene Reihe überträgt die traditionelle Praxis des dialogischen Studiums in die Kunst. Innerhalb eines Jahres sind hier verschiedene Dialoge zwischen Mentorinnen und Mentoren und ihren Schülerinnen und Schülern zu sehen.

„Chawruta“ heißt die traditionelle Praxis des dialogischen Textstu diums, die bis heute in religiösen Schulen praktiziert wird. Die neue Ausstellungsreihe in Kooperation mit der Jüdischen Kunstschule des Instituts für Neue Soziale Plastik lehnt sich an diese Praxis an. Sie präsentiert jeweils zwei Positionen von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern zu Fragen von jüdischer Existenz in der Diaspora. Die Präsentation überträgt das Prinzip der „Chawruta“ in die künstlerische Praxis: Lehrende und Lernende treten in einen kreativen Dialog.

Innerhalb eines Jahres sind in dem Raum „Kunst und Tradition“ verschiedene Dialoge mit den Mento rinnen und Mentoren Ilit Azoulay, Hilla Toony Navok und David Adika zu sehen. 

Den Auftakt bildet die Präsentation AXIS /GRID, in der sich Arbeiten von Jossef Krispel und Eleni Manolopoulos und mit ihnen zwei räumliche Prinzipien begegnen, durch die die Welt lesbar wird: die Achse und das Raster. Die Arbeiten reflektieren das Verhältnis von Ordnung und Ausnahme, von Wort und Zahl und somit von Systemen, die die Welt einteilen.

Jossef Krispel ist Maler sowie Dozent und Leiter des Fachbereichs Bildende Kunst an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. 

Eleni Manolopoulos ist abstrakte Grafikerin und Malerin. Sie studiert in Berlin Bildende Kunst, Sprache und Gesellschaft sowie Informatik.

Vernissage

Die Vernissage zur ersten Präsentation AXIS/GRID findet am 17. Dezember 2026 um 19.00 Uhr im Foyer statt. Bei Getränken unterhält sich Kuratorin Sara Soussan mit der Künstlerin und dem Künstler; im Anschluss besuchen die Gäste erstmals die neue Ausstellung.

Der Eintritt zur Vernissage ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung unter: eroeffnung.jmf@stadt-frankfurt.de

Mehr über das Institut für Neue Soziale Plastik erfahren Sie unter www.neue-soziale-plastik.de

Ausstellungsort:
Jüdisches Museum Frankfurt

Heute geöffnet: 10:00 – 20:00

  • Museumsticket (Dauerausstellung Jüdisches Museum+Museum Judengasse) regulär/ermäßigt
    12€ / 6€
  • Kombiticket (Wechselausstellung + Museumsticket) regulär/ermäßigt
    14€ / 7€
  • Wechselausstellung regulär/ermäßigt
    10€ / 5€
  • Familienkarte
    20€
  • Frankfurt Pass/Kulturpass
    1€
  • Am letzten Samstag des Monats
    Frei
  • (ausgenommen Teilnehmer gebuchter Führungen)

  • Eintritt nur Gebäude (Life Deli/Museumshop/Bibliothek)
    Frei
  •  

  • Freien Eintritt in die Ausstellungen genießen:

  • Mitglieder des Fördervereins

  • Geburtstagskinder jeden Alters

  • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

  • Studenten der Goethe-Uni / FH / HfMDK

  • Auszubildende aus Frankfurt

  • Geflüchtete

  • Inhaber von Museumsufer-Card oder Museumsufer-Ticket

  • Inhaber der hessischen Ehrenamts-Card

  • Mitglieder von ICOM oder Museumsbund

  •  

  • Ermäßigung genießen:

  • Studenten / Auszubildende (ab 18 Jahren)

  • Menschen mit Behinderung ab 50 % GdB (1 Begleitperson frei)

  • Freiwilligendienstleistende (Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder Internationaler Jugendfreiwilligendienst)

  • Bezieher:innen von ALG II

  • Inhaber der Frankfurt Card

Link zum Standort Link zum Standort

Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

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