Boykottiert. Jüdische Künstlerinnen, Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwischen Ausgrenzung und Gegenwehr

Symposium von 11 bis 17 Uhr mit Vorträgen, Workshops und mehr

So.. 08.11.26 / 11:00 Uhr

Boykott: Illustration schwarze Faust mit Worten rund um den Begriff Boykott
Boykott-Aufruf mit geballter Faust. Grafik: © Adobe Stock

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Ein Symposium des Instituts für Neue Soziale Plastik mit Vorträgen von Prof. Norbert Frei, Prof. Emile Schrijver, Prof. Julia Bernstein, einem Gespräch zwischen Dr. Rachel Salamander und Prof. Eva Illouz, Workshops und einem künstlerischen Beitrag von Ido Feder & The Boycottables. 

„Eskaliert sofort alle BDS-Kampagnen!“, postete das BDS-Netzwerk am 7. Oktober 2023. Drei Jahre später ist neben den expliziten Boykott längst ein „stiller“ Boykott getreten, mit dramatischen Folgen für israelische beziehungsweise jüdische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler. Auch Kulturinstitutionen geraten angesichts der Kampagnen zunehmend unter Druck. Wie können sie dennoch Gehör finden und zu einer differenzierten Auseinandersetzung beitragen? Welche Allianzen könnten Veränderungen bewirken? Das Symposium thematisiert die Dynamiken, die von Boykottforderungen im Kultur- und Wissenschaftsbereich ausgehen, wie auch mögliche Strategien der Gegenwehr.

Um Anmeldung wird gebeten unter: neue-soziale-plastik.de/boykottiert 

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Termin speichern Anfahrt