Do.. 07.05.26 / 16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
Seit 2025 begeht Frankfurt das 100-jährige Jubiläum eines Modernisierungsschubs, den die „Internationale Monatsschrift für die Probleme kultureller Neugestaltung“ Mitte der 1920er Jahre unter einen programmatischen Titel stellte: Das Neue Frankfurt. Bezeichnend für die wegweisende Transformation von Stadt und Gesellschaft waren funktionale Neubauten, inklusive Wohnsiedlungen mit der berühmten „Frankfurter Küche“, Investitionen in die urbane Infrastruktur, neue Medien wie Radio und Fotografie sowie ein soziales Verständnis von Kunst und Design.
Die maßgeblichen Persönlichkeiten des Neuen Frankfurts waren jüdisch und säkular. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der jüdischen Tradition der Pflege von Gemeinsinn und dem sozialen, urbanen wie kulturellen Modernisierungsvorhaben „Neues Frankfurt“? Dieser Frage geht das Jüdische Museum Frankfurt in verschiedenen Pop-up-Präsentationen bis ins Frühjahr 2026 nach.
Höhepunkt und Abschluss bildet die Vorstellung eines besonderen Chanukka-Leuchters, den der Designer und Kunsthandwerker Ludwig Wolpert gefertigt hat.
Die Teilnahme ist im Museumseintritt enthalten. Die Teilnehmerzahl für Führungen ist begrenzt; Platzreservierungen unter juedischesmuseum.de/tickets
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