Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Frühere Veranstaltungen der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus in der Neuen Rechten
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, Saalhof, Sonnemannsaal

Mit Dr. Volker Weiß und Igal Avidan

Mit der Alternative für Deutschland ist eine Partei in den Deutschen Bundestag eingezogen, die geschichtsrevisionistische Themen vertritt. Ihre Kritik an der bundesdeutschen Gedenkkultur hat Folgen: Der Konsens, dass Auschwitz eine zentrale Bedeutung im politischen wie moralischen Selbstverständnis Deutschlands innehat, wird von der AfD in Frage gestellt.

Neben der Vielzahl an Übergriffen auf Migrantinnen und Migranten, die sich in Deutschland im Zuge der so genannten Flüchtlingskrise ereignet haben, mehrt sich in den vergangenen beiden Jahren auch die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden. Antisemitismus und rechtsextreme Gewalttaten werden von der Popularität der AfD beflügelt und von neurechten Plattformen wie etwa dem Antaios-Verlag mobilisiert.

Der Historiker Dr. Volker Weiß spricht mit dem Journalisten Igal Avidan, der sich mit dem Antisemitismus in der AfD beschäftigt, über diese Entwicklungen
und die Ursachen.

In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. und dem Historischen Museum Frankfurt

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: christine.wern[at]stadt-frankfurt.de

Eintritt: frei


AUSGEBUCHT: Als die Juden nach Deutschland flohen
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Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg Panoramasaal

Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte mit Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth und Robbi Waks im Gespräch mit Ulrike Holler

Über eine Viertelmillion osteuropäische Juden, die meisten aus Polen, strandeten in den Nachkriegsjahren in westdeutschen DP-Lagern. Antisemitische Ressentiments und Übergriffe machten es ihnen unmöglich, sich unmittelbar nach dem Holocaust wieder in der alten Heimat anzusiedeln. Im Land ihrer Peiniger und Mörder begaben sie sich unter die Obhut der westalliierten Streitkräfte, insbesondere der US-amerikanischen Militärverwaltung. Ihr Aufenthalt sollte nur Transit sein auf dem Weg nach Palästina oder in die USA, doch viele blieben für immer.

Das Buch "Als die Juden nach Deutschland flohen" widmet sich der Situation von Juden im Nachkriegsdeutschland. Das Gespräch mit den beiden Autoren Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth sowie dem Zeitzeugen Robbi Waks, der mit seiner Familie unter anderem auch in Frankfurt lebte, moderiert die Journalistin Ulrike Holler.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: christine.wern[at]stadt-frankfurt.de

Eintritt: frei


Hitlers erster Feind. Der Kampf des Konrad Heiden
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Montag, 11. September 2017, 19:00 Uhr
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hellerfofstraße 2 - 4

Stefan Aust im Gespräch mit Julia Voss

Konrad Heiden, Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und Journalist bei der Frankfurter Zeitung, hatte sich bereits Anfang der 1920er Jahre gegen den Nationalsozialismus engagiert. „Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott und selbst in seinem Blutdurst ohne Genuss“ – so charakterisierte er die Bewegung in einem Buch, das 1932 im Rowohlt Verlag erschien. 1933 zur Flucht gezwungen setzte Heiden seinen Kampf gegen das Regime fort. In den USA galt er als führender Experte für das NS-Regime und dessen „Staatsfeind Nr. 1“. Stefan Aust ist Herausgeber der „Welt“ und der „Welt am Sonntag“. Er war lange Jahre Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und schrieb zahlreiche politische Bücher. Julia Voss ist Honorarprofessorin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor war sie stellvertretende Leiterin des Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an christine.wern[at]stadt-frankfurt.de


AUSVERKAUFT: Demokratie und Populismus im digitalen Zeitalter
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Mittwoch, 28. Juni 2017, 19:00 Uhr
Großer Saal der BHF-Bank, Bockenheimer Landstraße 10, Eingang Atrium

Ein Gespräch zwischen Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, und Michel Friedman, Publizist und Moderator

In den USA ist ein Populist zum Präsidenten gewählt worden. In einigen europäischen Staaten wird die Berichterstattung im Umfeld der Wahlen von Spekulationen über das Abschneiden populistischer Parteien beherrscht. Gleichzeitig nehmen insbesondere im Internet Hassparolen, die Verbreitung von Fake News und der Einsatz von Bots zu. Dies führt zu einem gesellschaftlichen Klima von Verunsicherung und Gewalt. Viele fragen sich besorgt, welchen Einfluss das Internet auf Meinungsbildungsprozesse und demokratische Werte hat. Michel Friedman diskutiert mit Bundesminister Heiko Maas über die Gefahr des Populismus und die Bedrohung demokratischer Werte im digitalen Zeitalter.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Eintritt: frei; Anmeldung erforderlich per E-Mail an info(at)juedischesmuseum.de


Was ist Populismus?
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Mittwoch, 17. Mai 2017, 18:00 Uhr
Goethe-Universität, Campus Westend, Raum 411

Jan-Werner Müller im Gespräch mit Jürgen Kaube

Wer wird heute nicht alles als Populist bezeichnet: Gegner der Eurorettung, Menschen, die sofortige Grenzschließung fordern, aber auch Politiker, die meinen, dem Volk aufs Maul schauen zu müssen. Vielleicht ist ein Populist aber auch einfach nur ein populärer Konkurrent, dessen Programm man nicht mag, wie Ralf Dahrendorf einmal anmerkte? Wie lassen sich Populismus und seine Ursachen beschreiben? Und welche Affinitäten bestehen zwischen Populismus und Antisemitismus?

Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller nimmt aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Eintritt: frei


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Dienstag, 16. Mai 2017, 19:00 Uhr
MMK Museum für Moderne Kunst, Domstraße 10

Reflexionen über die Serie „Marcados“ von Claudia Andujar, mit Bernd Stiegler und Christoph Menke, moderiert von Mirjam Wenzel

Die Schweizer Fotografin Claudia Andujar entkam 1944 dem Holocaust und emigrierte nach Brasilien. Dort engagiert sie sich seit den 1970er-Jahren für die Rechte der Yanomami im Amazonasgebiet. Im Rahmen einer Impfkampagne in den 1980er Jahren entstanden die mit Nummern versehenen Porträtfotografien der Yanomami. Die so faszinierenden wie verstörenden Bilder nehmen eine Markierung vor,
die das Überleben der bedrohten Yanomami sicherstellen sollte.

Anlässlich der Ausstellung „Claudia Andujar: Morgen darf nicht gestern sein“ unterhalten sich der Literaturwissenschaftler Bernd Stiegler und der Philosoph Christoph Menke über die Funktion dieser Bilder und die Tradition der ethnografischen Fotografie, moderiert von Mirjam Wenzel.

Eine Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt.


"Weil der Himmel ohne Leiter ist". Die Theresienstadt-Zeichnungen von Arthur Goldschmidt
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Freitag, 27. Januar 2017, 19:00 Uhr
Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster), Münzgasse 9

Gespräch mit Georges-Arthur Goldschmidt und Trude Simonsohn moderiert von Ruth Fühner zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Autor Georges-Arthur Goldschmidt flüchtete 1939 nach Frankreich. Sein Vater Arthur Goldschmidt wurde 1933 als Jude in den Zwangsruhestand versetzt und nach Theresienstadt deportiert. Er hielt das Lagerleben in Zeichnungen fest, die 2015 unter dem Titel „Puisque le ciel est sans échelle“ („Weil doch der Himmel ohne Leiter ist“) erschienen.Trude Simonsohn wird mit Georges-Arthur Goldschmidt über die Zeichnungen und über Theresienstadt sprechen. Ruth Fühner (hr2 Kultur) moderiert das Gespräch.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung gebeten per E-Mail an info@juedischesmuseum.de


Hanna Rothschild - Die Launenhaftigkeit der Liebe
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Dienstag, 29. November 2016, 19:00 Uhr

Fleming's Deluxe Hotel am Eschenheimer Tor
Buchvorstellung und Gespräch mit Hannah Rothschild, Leslie Malton und Margarete von Schwarzkopf

Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der bedeutenden Kunstsammlung der Rothschilds von den Nationalsozialisten enteignet. Allein dem französischen Zweig der Familie wurden mehr als 5.000 Gemälde, Bücher und andere wertvolle Gegenstände gestohlen. Manche davon erhielten sie zurück, viele sind noch heute verschollen – ein überaus spannender Stoff, den Hannah Rothschild in ihrem Roman „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ aufgreift. Hannah Rothschild entstammt der Londoner Bankiersfamilie und arbeitet als Autorin und Filmregisseurin. Die mit Preisen überhäufte Schauspielerin Leslie Malton liest; die Journalistin Margarete von Schwarzkopf unterhält sich mit der Autorin.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des jüdischen Museums e.V.
Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung per E-Mail gebeten.
Der Eintritt ist frei.


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Letzte Änderung: 15. April 2016





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