Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Frühere Veranstaltungen der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

Holocaust in Litauen. Historisches Geschehen und der schwierige Umgang mit der Vergangenheit
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Mittwoch, 22. Juni 2016, 19:00 Uhr
Goethe-Universität, Campus Westend, Casino, Raum 1.801

Vortrag von Joachim Tauber

Vilnius war bis zum Einmarsch deutscher Truppen im Zweiten Weltkrieg ein Zentrum religiösen, kulturellen und politischen jüdischen Lebens. Schon kurz nach der Besetzung begann die Vernichtung der jüdischen Stadtbevölkerung. Bis zum Einmarsch der Roten Armee im Sommer 1944 überlebten nur rund 2.000 der etwa 70.000 Jüdinnen und Juden die Selektionen und Massenexekutionen. Die Sowjetunion unterband die Aufarbeitung der Judenvernichtung. Erst seit der Unabhängigkeit Litauens im Jahr 1990 diskutiert das Land über die schwierige Vergangenheitsbewältigung.
Der Vortrag bereitet auf die Studienreise der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums im September 2016 vor.

Eine Kooperation der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. und des Fördervereins Fritz Bauer Institut

Der Eintritt ist frei.


Der lange Weg zur Rabbinerin / Gespräch
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Donnerstag, 08. Oktober 2015, 20:00 Uhr

Gemeindesaal im Jüdischen Gemeindezentrum, Westendstr. 43
Die jüdische Geistliche Elisa Klapheck im Gespräch mit Klaus Hofmeister

Frauen im Rabbinat sind selten, und der Egalitäre Minjan, den Rabbinerin Klapheck mitträgt, besteht gerade einmal 20 Jahre. Die kreative Theologin nutzt den Spielraum, den ihr die liberale Richtung im Umgang mit der Bibel lässt, auf interessante Weise. In ihrer Person spiegelt sich auch ein Stück der neuen Vielfalt der jüdischen Gemeinde in Deutschland und besonders der Frankfurter Gemeinde wider, in der sowohl orthodoxes und liberales Judentum als auch die charismatische Richtung des Egalitären Minjan unter einem Dach vereint sind. Mit Elisa Klapheck spricht der katholische Theologe und Redakteur für Kirche und Religion beim Hessischen Rundfunk, Klaus Hofmeister.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.

Anmeldung unbedingt erforderlich, telefonisch unter 069-212 34856 oder per E-Mail an: christine.wern(at)stadt-frankfurt.de
Eintritt frei.


Worte sind im Museum genauso überflüssig wie im Konzertsaal. Eine Hommage an Georg Swarzenski / Buchvorstellung
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Dienstag, 29. September 2015, 19:00 Uhr

Mensa der Städelschule, Dürerstraße 10
Konstanze Crüwell im Gespräch mit Julia Voss

Georg Swarzenski (1876-1957), einer der großen deutschen Museumsleiter, stand dem Städel von 1906 bis 1937 vor. Als Kenner der Alten Meister und mit seinem Spürsinn für die Moderne hat er mit seinen Erwerbungen in diesem Museum leuchtende Spuren hinterlassen. Auch als Gründungsdirektor im Liebieghaus und in der Städtischen Galerie hatte ihm Frankfurt am Main viel zu verdanken. Doch dieses Amt verlor er 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft. Besonders bitter war es für Swarzenski, als 1937 77 Gemälde von den nationalsozialistischen „Kulturpolitikern“ als „entartet“ verfemt wurden und aus dem Städel verschwanden. Im selben Jahr entließ man ihn als Leiter des Städelschen Kunstinstituts. 1938 emigrierte er in die USA.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Eintritt frei.


Rituelle Distanz / Buchvorstellung
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Mittwoch, 09. September 2015, 20:00 Uhr

Goethe-Universität, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 411
Dan Diner im Gespräch mit Raphael Gross

Vor 50 Jahren haben die Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen – vorläufiger Höhepunkt einer dramatischen Vorgeschichte, die 1952 mit dem Luxemburger Abkommen begann. In „Rituelle Distanz“, seinem neuen Buch, sucht der Historiker Dan Diner die Tiefenschichten jener zwiespältigen Annäherung auszuleuchten, vor allem die politisch-theologischen Aspekte der Diskussion auf israelischer Seite nach dem Mord an den europäischen Juden. Es geht ihm dabei um Sprache und Habitus, Fluch und Bann, um Erinnern und Vergessen, Anerkennung und Nichtanerkennung – schließlich um die Entscheidung zwischen jüdischer Tradition und israelischer Staatsräson: Durfte man mit dem Land der Mörder verhandeln und materielle Entschädigung annehmen?

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
Eintritt frei.


Kick-off zum neuen Jüdischen Museum / Fest
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Sonntag, 19. Juli 2015, 15:00 Uhr

Jüdisches Museum

Am Sonntag, dem 19. Juli 2015, ist der letzte Öffnungstag des Jüdischen Museums. Ehe das Rothschild-Palais für die Renovierung und den Erweiterungsbau geschlossen wird, wollen wir mit unseren Besucherinnen und Besuchern noch einmal feiern: mit Musik von den Schwindlern und dem Christof Sänger Trio, mit Themenführungen zu den Familien Rothschild und Frank, mit einem vielseitigen Kinderprogramm und Speis und Trank. An diesem Sonntag bietet sich für voraussichtlich zwei Jahre die vorerst letzte Gelegenheit, das Jüdische Museum noch einmal zu besuchen. An diesem Tag besteht auch die äußerst seltene Möglichkeit, die Rothschild-Räume ohne Wechselausstellung zu besichtigen.
Wir freuen uns auf ein schönes Fest für das neue Jüdische Museum.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums
Eintritt frei! [Programmflyer]


Die Schuld der anderen / Buchvorstellung
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Mittwoch, 06. Mai 2015, 19:00 Uhr

Jüdisches Museum
mit Gila Lustiger, Moderation: Ulrike Holler

Die in Frankfurt geborene Gila Lustiger studierte Germanistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als Autorin in Paris. Hier spielt auch ihr neuer Roman: „Die Schuld der anderen“. Auf den ersten Blick mutet die Handlung wie ein spannender Krimi mit überraschendem Ende an, doch dann merkt man, dass Gila Lustiger ihrer französischen Wahlheimat den Spiegel vorhält. Sehr genau beschreibt sie die Verstrickungen von Wirtschaft, Politik, Prostitution und Presse. Sie beleuchtet das Leben der wütenden jungen Männer in der Banlieue und die Gleichgültigkeit der Franzosen gegenüber den Konflikten und Verwerfungen unserer Gegenwart. So wird aus der Recherche eines Journalisten über einen lange zurückliegenden Mord ein aktueller Gesellschaftsroman, in dem es auch um islamistischen Terror und Antisemitismus geht.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums
Eintritt frei!


Die Frau, die die „Passagierin“ war / Zeitzeugengespräch
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Samstag, 28. Februar 2015, 15:00 Uhr

Bernd Loebe im Gespräch mit Zofia Posmysz
Holzfoyer der Oper Frankfurt, Willy-Brandt-Platz

Die 92-jährige Auschwitz-Überlebende Zofia Posmysz verfasste vor über 50 Jahren die Novelle „Pasażerka“ („Die Passagierin“), die spätere Vorlage für das Libretto der gleichnamigen Oper Mieczysław Weinbergs, die am 1. März 2015 an der Oper Premiere haben wird. Der Intendant der Oper Frankfurt, Bernd Loebe, spricht mit Zofia Posmysz über ihre Erinnerungen, ihr Leben als Redakteurin und Autorin und darüber, wie sie heute zu Deutschland steht.

Wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen bitten wir vorab um Anmeldung bei Christine Wern, Tel. 069-212 34856 oder christine.wern(at)stadt-frankfurt.de.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Oper Frankfurt und der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.


Der Erste Weltkrieg in den Tagebüchern von Siegfried Moritz Auerbach / Lesung
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Mittwoch, 26. November 2014, 19:30 Uhr

Texte und Fotografien aus den Kriegstagebüchern von Siegfried Moritz Auerbach, Lesung: Christoph Pütthoff, Einführung: Michael Lenarz
Jüdisches Museum

Dr. Siegfried Moritz Auerbach (1886-1971) war zwischen 1925 und 1928 einer der Direktoren der Metallgesellschaft in Frankfurt. Im Alter von 17 Jahren begann er, Tagebuch zu schreiben. Die zwischen 1907 und 1918 in 26 Heften festgehaltenen Erlebnisse konnte die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums auf einer Auktion für das Museum ersteigern. Allein zwischen 1914 und 1918 füllte Auerbach acht Bände mit seinen Einträgen und sammelte mehr als 1.000 Fotografien dazu. Zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs sollen die Erlebnisse und Eindrücke eines Frankfurter jüdischen Soldaten des 81. Infanterieregiments vorgestellt werden.

Aus dem Archiv des Jüdischen Museums
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums


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Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790

Das Jüdische Museum am Untermainkai ist derzeit wegen Renovierung und Umbauarbeiten geschlossen.

Die Postanschrift lautet währenddessen:

Jüdisches Museum Frankfurt
Stadtverwaltung – Amt 45J
Postfach
60275 Frankfurt am Main

Kontakt

Jüdisches Museum
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museumsleitung

Dr. Mirjam Wenzel
Direktorin des Jüdischen Museums
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor,
Ausstellungen, Veranstaltungen
Telefon: +49 (0)69 212 38804
fritz.backhaus(at)stadt-frankfurt.de

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546
michael.lenarz(at)stadt-frankfurt.de

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805
daniela.unger(at)stadt-frankfurt.de


Impressum
© ® 1999-2016 Jüdisches Museum
Frankfurt am Main
Letzte Änderung: 15. April 2016





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