Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Frühere Veranstaltungen

Frühere Veranstaltungen der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

Jüdische Gründer der Universität Frankfurt am Main
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Dienstag, 19. Juni 2018, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Vortrag von Prof. Dr. Robert Sader

Kaum eine deutsche Universitätsgeschichte ist derart von den Widersprüchlichkeiten der deutsch-jüdischen Geschichte geprägt wie die der Frankfurter Hochschule. Wesentlichen Anteil an der Errichtung der Universität hatten vor mehr als 100 Jahren vor allem jüdische Bürger Frankfurts. In einem einführenden Vortrag werden die Vorgeschichte der Frankfurter Universitätsgründung, die Menschen im Hintergrund, die Entstehungsgeschichte und die Grundgedanken der neuen Universität dargestellt. Von besonderer Bedeutung war dabei das Engagement jüdischer Bürgerinnen und Bürger.

Prof. Dr. mult. Robert Sader ist Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer und Plastische Chirurgie.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.

Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um Reservierung per E-Mail an: christine.wern@stadt-fankfurt.de. Eintritt: frei


Kammerkonzert in der Judengasse Teil 2
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Montag, 14. Mai 2018, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Konzert mit dem Ensemble Modern, moderiert von Thomas Rietschel

In den Fundamenten von fünf Häusern der Judengasse bringen Mitglieder des Ensemble Modern zum zweiten Mal musikalische Werke von Komponisten zum Klingen, die während des nationalsozialistischen Regimes verfolgt und ermordet wurden. In diesem Jahr stehen ein Streichquartett von Pavel Haas, ein Duo für Violine und Viola von Gideon Klein und die Passacaglia und Fuge für Streichtrio von Hans Krása auf dem Programm. Die Musik entstand im Konzentrationslager Theresienstadt, wo es mehrere Chöre und Orchester gab, Jazz und Swing im Caféhaus dargeboten und auch ein „Studio für Neue Musik“ eingerichtet wurde. Alle drei Komponisten wurden von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Thomas Rietschel, ehemaliger Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, moderiert das Konzert.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V., unterstützt von der ovag Energie AG und der Holger Koppe-Stiftung

Um Anmeldung wird gebeten bis 08. Mai 2018 per E-Mail an: christine.wern@stadt-frankfurt.de. Eintritt: frei


ENTFÄLLT Populismus und Judenhass in Deutschland 2018
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Dienstag, 08. Mai 2018, 19:00 Uhr
Haus am Dom, Domplatz 3

Das Gespräch mit Ministerpräsident Volker Bouffier und Prof. Dr. Michel Friedmam wird zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt

Populistische Parteien und Bewegungen schienen lange Zeit nur in anderen europäischen oder außereuropäischen Staaten Fuß zu fassen. Nun sitzt die AfD mit 94 Abgeordneten im Deutschen Bundestag und ist in zahlreichen Landtagen vertreten. Welche Auswirkungen hat das auf die politische Kultur in Deutschland? Wie sollen die anderen Parteien mit gezielten Provokationen und bewussten Tabubrüchen in- und außerhalb der Parlamente umgehen? Welche Auswirkungen hat es auf antisemitische Einstellungen, wenn ein AfD-Landtagsabgeordneter Stolpersteine als Zeichen der „Erinnerungsdiktatur“ darstellt? Muss mehr getan werden, um Juden in Deutschland zu schützen?

Mit dem Hessischen Ministerpräsidenten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Deutschlands Volker Bouffier spricht der Moderator Prof. Dr. Michel Friedman über diese und weitere aktuelle Fragen, mit denen sich politische Parteien und Regierung in Zukunft auseinandersetzen müssen.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.

Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um Reservierung per E-Mail an christine.wern@stadt-frankfurt.de. Eintritt: frei

 

 


Zuflucht, Heimstätte oder Land gemischter Gefühle? Zur Bedeutung Israels für Jüdinnen und Juden in der Bundesrepublik Deutschland
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Dienstag, 17. April 2018, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Gespräch mit Dr. Gad Arnsberg und Dr. Lutz Fiedler

Seit Jahrhunderten beziehen sich jüdische Riten und Traditionen auf Jerusalem, den zerstörten Tempel und das Gelobte Land. Die israelische Staatsgründung hat diese Beziehung zu einer politischen Realität werden lassen. Der jüdische Staat ist heute ein imaginärer wie auch realer Zufluchtsort, dem insbesondere in Zeiten von zunehmendem Antisemitismus eine zentrale Bedeutung im innerjüdischen Selbstverständnis zukommt.

Dr. Gad Arnsberg ist Historiker und leitete bis 2009 die Abteilung für Internationale Beziehungen am Beit Berl College in Israel. In Frankfurt geboren und aufgewachsen, lebt er heute in Tel Aviv. In seinem Vortrag wird er sich mit der Bedeutung Israels für Jüdinnen und Juden in Deutschland auseinandersetzen. Im anschließenden Gespräch mit d em Historiker und wissenschaftlichen Mitarbeiter am Zentrum für Jüdische Studien Berlin Brandenburg Dr. Lutz Fiedler geht er auf die damit verbundenen Problematiken ein.

Gefördert von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro


Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus in der Neuen Rechten
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, Saalhof, Sonnemannsaal

Mit Dr. Volker Weiß und Igal Avidan

Mit der Alternative für Deutschland ist eine Partei in den Deutschen Bundestag eingezogen, die geschichtsrevisionistische Themen vertritt. Ihre Kritik an der bundesdeutschen Gedenkkultur hat Folgen: Der Konsens, dass Auschwitz eine zentrale Bedeutung im politischen wie moralischen Selbstverständnis Deutschlands innehat, wird von der AfD in Frage gestellt.

Neben der Vielzahl an Übergriffen auf Migrantinnen und Migranten, die sich in Deutschland im Zuge der so genannten Flüchtlingskrise ereignet haben, mehrt sich in den vergangenen beiden Jahren auch die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden. Antisemitismus und rechtsextreme Gewalttaten werden von der Popularität der AfD beflügelt und von neurechten Plattformen wie etwa dem Antaios-Verlag mobilisiert.

Der Historiker Dr. Volker Weiß spricht mit dem Journalisten Igal Avidan, der sich mit dem Antisemitismus in der AfD beschäftigt, über diese Entwicklungen
und die Ursachen.

In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. und dem Historischen Museum Frankfurt

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: christine.wern[at]stadt-frankfurt.de

Eintritt: frei


AUSGEBUCHT: Als die Juden nach Deutschland flohen
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Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg Panoramasaal

Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte mit Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth und Robbi Waks im Gespräch mit Ulrike Holler

Über eine Viertelmillion osteuropäische Juden, die meisten aus Polen, strandeten in den Nachkriegsjahren in westdeutschen DP-Lagern. Antisemitische Ressentiments und Übergriffe machten es ihnen unmöglich, sich unmittelbar nach dem Holocaust wieder in der alten Heimat anzusiedeln. Im Land ihrer Peiniger und Mörder begaben sie sich unter die Obhut der westalliierten Streitkräfte, insbesondere der US-amerikanischen Militärverwaltung. Ihr Aufenthalt sollte nur Transit sein auf dem Weg nach Palästina oder in die USA, doch viele blieben für immer.

Das Buch "Als die Juden nach Deutschland flohen" widmet sich der Situation von Juden im Nachkriegsdeutschland. Das Gespräch mit den beiden Autoren Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth sowie dem Zeitzeugen Robbi Waks, der mit seiner Familie unter anderem auch in Frankfurt lebte, moderiert die Journalistin Ulrike Holler.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: christine.wern[at]stadt-frankfurt.de

Eintritt: frei


Hitlers erster Feind. Der Kampf des Konrad Heiden
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Montag, 11. September 2017, 19:00 Uhr
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hellerfofstraße 2 - 4

Stefan Aust im Gespräch mit Julia Voss

Konrad Heiden, Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und Journalist bei der Frankfurter Zeitung, hatte sich bereits Anfang der 1920er Jahre gegen den Nationalsozialismus engagiert. „Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott und selbst in seinem Blutdurst ohne Genuss“ – so charakterisierte er die Bewegung in einem Buch, das 1932 im Rowohlt Verlag erschien. 1933 zur Flucht gezwungen setzte Heiden seinen Kampf gegen das Regime fort. In den USA galt er als führender Experte für das NS-Regime und dessen „Staatsfeind Nr. 1“. Stefan Aust ist Herausgeber der „Welt“ und der „Welt am Sonntag“. Er war lange Jahre Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und schrieb zahlreiche politische Bücher. Julia Voss ist Honorarprofessorin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor war sie stellvertretende Leiterin des Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an christine.wern[at]stadt-frankfurt.de


AUSVERKAUFT: Demokratie und Populismus im digitalen Zeitalter
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Mittwoch, 28. Juni 2017, 19:00 Uhr
Großer Saal der BHF-Bank, Bockenheimer Landstraße 10, Eingang Atrium

Ein Gespräch zwischen Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, und Michel Friedman, Publizist und Moderator

In den USA ist ein Populist zum Präsidenten gewählt worden. In einigen europäischen Staaten wird die Berichterstattung im Umfeld der Wahlen von Spekulationen über das Abschneiden populistischer Parteien beherrscht. Gleichzeitig nehmen insbesondere im Internet Hassparolen, die Verbreitung von Fake News und der Einsatz von Bots zu. Dies führt zu einem gesellschaftlichen Klima von Verunsicherung und Gewalt. Viele fragen sich besorgt, welchen Einfluss das Internet auf Meinungsbildungsprozesse und demokratische Werte hat. Michel Friedman diskutiert mit Bundesminister Heiko Maas über die Gefahr des Populismus und die Bedrohung demokratischer Werte im digitalen Zeitalter.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Eintritt: frei; Anmeldung erforderlich per E-Mail an info(at)juedischesmuseum.de


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Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

Das Jüdische Museum am Untermainkai ist derzeit wegen Renovierung und Umbauarbeiten geschlossen.

Die Postanschrift lautet währenddessen:

Jüdisches Museum Frankfurt
Stadtverwaltung – Amt 45J
Postfach
60275 Frankfurt am Main

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Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
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Letzte Änderung: 15. April 2016





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