Foto von der Besetzung des Frankfurter Börneplatzes während des Börneplatzkonflikts 1987
Rückblick

Stationen des Vergessens

Der Börneplatzkonflikt 1987 / 29.11.1992 - 04.06.2000

Nachdem im Frühjahr 1987 am Frankfurter Börneplatz umfangreiche Reste des ehemaligen jüdischen Ghettos ausgegraben worden waren, kam es zu öffentlichen Debatten mit unversöhnlichen Positionen.

Bürgerinitiativen, wissenschaftliche und kulturelle Institutionen, die Kirchen sowie die Jüdische Gemeinde forderten den Erhalt aller Funde an Ort und Stelle. Die Stadt und die Stadtwerke bestanden hingegen auf einem Neubau eines Kundenzentrums, dem ein Großteil der ausgegrabenen Ruinen zum Opfer fallen sollte. Am Ende stand eine Kompromisslösung, bei der ein Teil der freigelegten Fundamente in einem zweiten Standort des Jüdischen Museums gezeigt wurden.
Die Ausstellung dokumentierte nicht nur die erbitterte Kontroverse, sondern zeigte auch die Prozesse kollektiver Verdrängung und Vergessens auf. Eine große Rolle spielten dabei die Aussagen vieler Zeitzeugen.

Ausstellungskatalog

Stationen des Vergessens. Der Börneplatz-Konflikt, hrsg. von Georg Heuberger Frankfurt am Main: Jüdisches Museum 1992, ISBN: 978-3980212557 Preis: 5,00 Euro

Katalog der Ausstellung "Stationen des Vergessens. Der Börneplatzkonflikt", Jüdisches Museum Frankfurt

Ausstellungsort:
Museum Judengasse Frankfurt

Heute geöffnet: 10:00 – 20:00

  • Erwachsene
    6€
  • Ermäßigt
    3€
  • Mitglieder des Fördervereins
    Frei
  • Kinder / Jugendliche unter 18 Jahren
    Frei
  • Am letzten Samstag des Monats
    Frei
  • Inhaber Frankfurt Pass / Kulturpass
    1€
Link zum Standort Link zum Standort

Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

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