Blick in die Ausstellung "Raub und Restitution", 2008; Jüdisches Museum Frankurt.
Rückblick

Raub und Restitution

Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute / 23.04.2009 - 02.08.2009

Die Ausstellung zeichnet die historischen Abläufe, Zusammenhänge und Folgen des Raubzuges der Nationalsozialisten an den europäischen Juden nach. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Wegen einzelner Sammlungen – und den Schicksalen ihrer Eigentümer. Neben bekannteren Sammlungen, beispielsweise der Familie Rothschild oder des Sammlers und Wohltäters Carl von Weinberg, Mitinhaber der Cassella Farbwerke, behandelt die Ausstellung auch die Geschichte der bedeutenden Frankfurter Judaica-Sammlung von Sigmund Nauheim oder die Sammlung historischer Musikinstrumente der Cembalistin Wanda Landowska.

Die Ausstellung richtet ihren Blick aber auch auf die Akteure und Profiteure des Raubes, NS-Organisationen wie den "Sonderauftrag Linz" oder den "Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg" und thematisiert die unrühmliche Rolle von Museen, Bibliotheken und Kunsthändlern.

Nicht zuletzt fragt die Ausstellung im Kapitel »Restitution« nach den Versäumnissen und Unzulänglichkeiten der Restitutionspolitik in den 1950er Jahren und den damals nicht befriedigten Ansprüchen, die heute die aktuelle Debatte prägen.

Ausstellungsort:
Jüdisches Museum Frankfurt

Heute geöffnet: 10:00 – 18:00

  • Museumsticket (Dauerausstellung Jüdisches Museum+Museum Judengasse) regulär
    12€
  • Museumsticket (Dauerausstellung JM + MJ) ermäßigt
    6€
  • Kombiticket (Wechselausstellung + Museumsticket) regulär
    14€
  • Kombiticket (Wechselausstellung + Museumsticket) ermäßigt
    7€
  • Frankfurt Pass/Kulturpass/Geflüchtete
    1€
  • Kinder / Jugendliche unter 18 Jahren
    Frei
  • Am letzten Samstag des Monats
    Frei
  • Eintritt nur Gebäude (Flow Deli/Museumshop/Bibliothek)
    Frei
Link zum Standort Link zum Standort

Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

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