Katalog der Ausstellung "Expressionsmus und Exil" 1990, Jüdisches Museum Frankfurt.
Rückblick

Expressionismus und Exil

Die Sammlung Ludwig und Rosy Fischer, Frankfurt am Main / 29.08.1990 - 28.10.1990

In nur fünfzehn Jahren trug das Frankfurter Ehepaar Ludwig und Rosy Fischer eine über 500 Werke umfassende Sammlung von expressionistischen Gemälden und Graphiken höchster Qualität zusammen – darunter Hauptwerke von Kirchner, Heckel, Nolde und Schmitt-Rottluff.

Katalog der Ausstellung "Expressionsmus und Exil" 1990, Jüdisches Museum Frankfurt.
Katalog der Ausstellung "Expressionsmus und Exil" 1990, Jüdisches Museum Frankfurt.

Sie wurden dabei wesentlich von Ludwig Schames unterstützt, der diese damals noch wenig anerkannten Künstler ausstellte und als Galerist der Moderne das jüdische Bildungsbürgertum Frankfurts zu neuen Formen des Sammelns führte. Wichtige Teile der Sammlung wurden während der Weltwirtschaftskrise an das Museum in Halle verkauft, dort wurde sie als entartete Kunst auseinandergerissen. Ein großer Teil der Fischer'schen Sammlung konnte jedoch ins Exil gerettet werden und stellt inzwischen ein einmaliges Zeugnis für den Kunstsinn jüdischer Bürger in Deutschland dar.

Ausstellungsort:
Jüdisches Museum Frankfurt

Heute geschlossen

  • Eintrittspreise noch offen

Link zum Standort Link zum Standort

Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Routenplaner