"Aufs Erreichbare gerichtet" – Jenny Apolant zwischen Assimilation und Emanzipation

Gesprächsabend mit Dr. Stefana Sabin und Dorothee Linnemann

Di. 15.01.19 / 19:00 Uhr

Porträt Jenny Apolant
Jenny Apolant © Historisches Museum Frankfurt

Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

Die Kommunal- und Sozialpolitikerin Jenny Apolant (1874–1925) gehörte zu den Vorkämpferinnen für Frauenrechte. Ab 1902 lebte die gebürtige Berlinerin mit ihrer Familie in Frankfurt am Main. Sie leitete ehrenamtlich die „Zentralstelle für Gemeindeämter der Frau“, die 1907 vom „Allgemeinen Deutschen Frauenverein“ mit dem Ziel gegründet wurde, das Wahlrecht und die Mitarbeit von Frauen in den Gemeinden durchzusetzen. Nach der Einführung des Wahlrechts für Frauen 1919 saß sie für die linksliberale „Deutsche Demokratische Partei“ im Stadtparlament. Mit ihrem Ehemann, dem Krebsforscher Hugo Apolant, engagierte sich Jenny Apolant in der Jüdischen Gemeinde für ein liberales bürgerliches Judentum.

Die Autorin und Kulturkritikerin Dr. Stefana Sabin zeichnet den politischen Werdegang Jenny Apolants und ihr Selbstverständnis als Jüdin nach. Dorothee Linnemann, Kuratorin der Ausstellung „Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“, würdigt Frankfurt als Zentrum der frühen Frauenstimmrechtsbewegung.

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@juedischesmuseum.de

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

Eine Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt Anmelden Termin speichern Anfahrt