Léo Maillet: Eine Flucht in Bildern

Vernissage und Filmvorführung

Do. 20.03.25 / 19:00 Uhr

Léo Maillet (1902–1990), Le Graveur (Selbstbildnis), 1944 (c) Nachlass Léo Maillet, Dauerleihgabe der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege
Léo Maillet (1902–1990), Le Graveur (Selbstbildnis), 1944 (c) Nachlass Léo Maillet, Dauerleihgabe der Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Léo Maillet wurde in Frankfurt geboren und emigrierte 1934 über Luxemburg weiter nach Belgien, England und Frankreich. Als die deutsche Wehrmacht in Paris einmarschierte, musste er erneut fliehen. Er suchte Zuflucht im unbesetzten Süden, wurde dort 1942 verhaftet und in Lagern der Vichy-Regierung interniert. Aus dem Deportationszug nach Auschwitz konnte er entkommen und schlug sich in die Cevennen durch, wo er unter falscher Identität lebte, bis ihm 1944 die Flucht in die Schweiz gelang.

Zur Eröffnung der Kabinett-Präsentation „Léo Maillet: Der zerbrochene Spiegel“ zeigen wir nach einer kurzen Einführung zur Ausstellung den Dokumentarfilm FLUCHT von Peter Nestler, der den verschlungenen Fluchtwegen Léo Maillets gefolgt ist. Der Regisseur wird an dem Abend anwesend sein. Eine besondere Rolle spielen in dem Film die Gespräche mit Sohn Daniel sowie die Zeichnungen, die der Maler auf der Flucht anfertigte. Jahre später setzte er sie in Radierungen um, die nun in unserer Kabinettausstellung zu sehen sind.

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, den 19. März 2025, an: eroeffnung.jmf@stadt-frankfurt.de

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