Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle (ausgebucht)

Öffentliche Führung

Fr. 20.05.22 / 18:00 Uhr

Blick auf die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle Frankfurt; Foto: Norbert Miguletz
Blick auf die die früheren Gleisanlagen auf der Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle Frankfurt. Foto: Norbert Miguletz © Jüdisches Museum Frankfurt

Veranstaltungsort: Erinnerungsstätte Großmarkthalle, Philipp-Holzmann-Weg, 60314 Frankfurt am Main

Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für Jüdinnen und Juden, die deportiert werden sollten. Nahezu 10.000 Menschen wurden von hier aus mit Zügen gewaltsam in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet. Auf diese Ereignisse und die Bedeutung des Ortes verweist die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle, die sich auf dem Gelände der Europäischen Zentralbank befindet und in Teilen öffentlich zugänglich ist. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesem Erinnerungsort.


Sie können sich zu unseren öffentlichen Rundgängen anmelden unter besuch.jmf@stadt-frankfurt.de. Wegen der notwendigen Maßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie bitten wir darum, eine medizinische Schutzmaske oder eine Schutzmaske des Standards FFP2 zu tragen, wenn der Abstand zu anderen, nicht im eigenen Haushalt lebenden Personen nicht eingehalten werden kann. Die EZB hat bis auf weiteres alle nicht zwingend notwendigen Besuche auf ihrem Gelände wegen der aktuellen COVID-19 Lage eingestellt. Somit ist die Besichtigung des Kellers, der als Sammelplatz für die Deportationen diente, aktuell nicht möglich.

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