Geschichte in der Judengasse – Angebote ab Klasse 7

Lehrerfortbildung am 11. April im Museum Judengasse

Die Judengasse in Frankfurt bildete über fast dreieinhalb Jahrhunderte – von der Mitte des 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts – den Lebensmittelpunkt für die Frankfurter Juden. Während dieser Zeit entwickelte sich die Jüdische Gemeinde in Frankfurt zu einem der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens in Europa. Seit der Wiedereröffnung des Museums Judengasse im Frühjahr 2016 präsentiert sich die Dauerausstellung, die mit dem Museumspreis 2016 der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ausgezeichnet wurde, in einem neuen Gewand. Sie stellt die Bewohner*innen der Judengasse nicht mehr als eine isolierte Gruppe hinter den Mauern des Ghettos dar, sondern geht den vielfältigen Beziehungen nach, die sie mit den christlichen Einwohnern Frankfurts unterhielten.
Die Fortbildung stellt das Konzept der neuen Ausstellung und ihre Lernangebote für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 7 vor.

Donnerstag, 11. April 2019, 14.30–17.00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstr. 47, Frankfurt am Main
Leitung: Dr. Martin Liepach
Anmeldung: martin.liepach@stadt-frankfurt.de