Verunsichernde Orte: Selbstreflexive und diversitätsbewusste Gedenkstättenpädagogik

Lehrer- und Multiplikatorenfortbildung am 24. und 25. April in Frankfurt

Detailaufnahme von der Gedenkstätte Börneplatz in Frankfurt
Detailaufnahme von der Gedenkstätte Börneplatz in Frankfurt

In der Fortbildung reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam ihre pädagogische Arbeit zur jüdischen Geschichte und zum Nationalsozialismus anhand von Übungen der Konzeption "Verunsichernde Orte –Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik".

Der Blick ist einerseits auf die eigene Motivation, Zielsetzung und Ergebniserwartung vor Besuchen von Gedenkstätten, Erinnerungsorten und Museen zur jüdischen Geschichte mit Schulklassen und/oder Gruppen der außerschulischen Bildung gerichtet. Andererseits reflektieren die Teilnehmenden ihre pädagogische Praxis im Hinblick auf die Frage, ob und wie sich diese verändert bzw. verändern muss, wenn Gleichheit und Gleichberechtigung öffentlich in Frage gestellt und auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen einfache rechtspopulistische (Schein-) Antworten formuliert werden. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

Freitag 24. April 10-17 Uhr und Samstag 25. April 2020 10-17 Uhr
stadtRaumfrankfurt (AmkA), Mainzer Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main (Raum 4012)

Referent*innen: Gottfried Kößler, Sophie Schmidt
Anmeldung: Sophie.schmidt@stadt-frankfurt.de