Das jüdische Ostend - spätes 19.Jahrhundert bis 1945

Stadtteilführung

Koschere Metzgerei Albert Stern im Sandweg Frankfurt, 1950er-Jahre
Koschere Metzgerei Albert Stern, Sandweg, 1950er-Jahre. Foto: Leonard Freed, Deutsche Juden heute, München 1965

Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen, Suppenanstalt, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens.

Erleben Sie auf unserer Stadtteilführung die jüdische Geschichte des Viertels. Die Führung dauert 90 Minuten und kostet 10 € pro Person.

Bei Interesse melden Sie sich bitte in unserem Pädagogischen Zentrum unter Tel. 069–212 74237 oder per E-Mail: pz-ffm@stadt-frankfurt.de