Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel

Öffentliche Führung durch die Ausstellung

So. 13.11.22 / 11:30 Uhr

Blick in die Ausstellung "Ostend - Blick in ein Jüdisches Viertel"
Blick in die Ausstellung "Ostend - Blick in ein Jüdisches Viertel"

Veranstaltungsort: Hochbunker an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5/6, 60314 Frankfurt am Main

Seit dem Frühjahr ist die Tafelausstellung „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ im Hochbunker an der Friedberger Anlage wieder zugänglich. Sie veranschaulicht die einzigartige Geschichte und Prägung des Ostends durch seine jüdische Bevölkerung.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts lebten in dem neu entstandenen Frankfurter Quartier liberale, konservative und orthodoxe Jüdinnen und Juden; ab den 1880er Jahren kamen jüdische Migrantinnen, Migranten und Flüchtende aus Osteuropa hinzu. Unterschiedliche Riten und religiöse Gebräuche bestimmten den Alltag und das  Stadtbild. Ab 1850 entstanden hier  viele Einrichtungen der Israelitischen Gemeinde und der neu gegründeten Israelitischen Religionsgesellschaft. Mit Beginn der  nationalsozialistischen Herrschaft  wurde die Vielfalt jüdischen Lebens vor Ort systematisch zerstört und die Bewohnerinnen und Bewohner wurden verfolgt, vertrieben und ermordet.

Die deutsch- und englischsprachige Publikation „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“ dokumentiert die Ausstellung in Text und Bild.

In Kooperation mit der Initiative 9. November e.V.

Bitte denken Sie an warme Kleidung. Der Eintritt ist kostenfrei. Publikationen: jeweils 10 €

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