Sa. 18.04.26 / 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
Wie zeigen sich Zugehörigkeit, familiäre Erinnerungen und kulturelles Erbe in der Gegenwartskunst? In diesem Gespräch diskutieren die Künstler der Wechselausstellung „MISHPOCHA. The Art of Collaboration“ Ira Eduardovna, Shimon Wanda und Alica Khaet über ihre Beschäftigung mit Herkunft, Migration und Familienerinnerungen in ihrer künstlerischen Praxis.
Alica Khaet erkundet in ihrem Film familiäre Erinnerungen nach dem Tod ihres Vaters. Shimon Wanda widmet sich in einer Skulptur Themen wie Liebe, Verlust und Kontinuität zwischen Generationen. Ira Eduardovna reflektiert die Einwanderungsgeschichte ihrer Familie von Usbekistan nach Israel und die damit verbundene Transformation von Sprache und Identität.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen, mehr über ihre Arbeitsweisen, Hintergründe und Inspirationen zu erfahren und die Ausstellung neu zu entdecken.
Shimon Wanda ist ein multidisziplinärer Künstler aus Haifa, dessen Werke von der Migration seiner äthiopisch-jüdischen Eltern nach Israel geprägt sind.
Alica Khaet erforscht in ihren Arbeiten familiäre Geschichten und jüdisches Erbe; geboren 1988 in Rostow am Don, studierte sie in Jerusalem, Prag und Halle. Sie arbeitet interdisziplinär in Grafik, Malerei, Animation und Performance.
Ira Eduardovna wurde 1980 in Taschkent, Usbekistan geboren, emigrierte 1990 nach Israel und lebt heute in New York. Sie ist eine preisgekrönte Video- und Installationskünstlerin.
Dr. Franziska Krah, Kuratorin der Wechselausstellung „MISHPOCHA. The Art of Collaboration“, moderiert das Gespräch. Dieses findet in englischer Sprache statt.
Karten erhalten Sie über unseren Onlineshop; ggf. sind Restkarten an der Museumskasse erhältlich. Eintritt 10 €, ermäßigt 5 €.
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