Antisemitismus und der Angriff auf die Demokratie

Podiumsdiskussion im Jüdischen Museum mit Prof. Doktor Mirjam Wenzel, Prof. Dr. Ilka Quindeau und Prof. Dr. Sophie Schmitt

Mo.. 15.06.26 / 19:00 Uhr

Dr. Ilka Quindeau © Bernd Hartung, Dr. Mirjam Wenzek © Stefanie Kösling, Dr. Sophie Schmitt © privat.

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Antisemitismus ist nicht nur das „Gerücht über die Juden“ (Adorno), sondern ein frontaler Angriff auf das demokratische Miteinander. Historisch wie gegenwärtig zeigt sich: Die Konstruktion eines ‚inneren Feindes‘ dient dazu, gesellschaftliche Konflikte umzulenken – und untergräbt zugleich grundlegende Prinzipien wie Gleichheit, Teilhabe und Solidarität, letztlich also das demokratische Miteinander. Das Panel geht den demokratiegefährdenden Effekten des Antisemitismus nach und fragt, welche spezifischen Dynamiken dabei wirksam werden. Diskutiert werden historische Entwicklungen, aktuelle Tendenzen sowie Konsequenzen für antisemitismuskritische Bildungspraxis.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissensnetzwerks „Antisemitismus und Demokratiegefährdung“ statt, das vom HMWK gefördert und am Institut für Sozialforschung koordiniert wird.
Moderation: Dr. Saba-Nur Cheema, Politologin & Erziehungswissenschaftlerin, Institut für Sozialforschung


Es diskutieren:
Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin Jüdisches Museum Frankfurt
Prof. Dr. Ilka Quindeau, Professorin für Psychoanalyse, Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dr. Sophie Schmitt, Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen
Anmeldungen per Mail an: veranstaltungen.jmf@stadt-frankfurt.de.
Der Eintritt kostet 5 €.
 

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