Geschichte eines „Ghettohauses“

Buchvorstellung und Gespräch mit Valérie Göttel und Helena Polic

Do.. 07.05.26 / 19:00 Uhr

Buchcover von „Feldbergstraße 42 – Geschichte eines ‚Ghettohauses‘ in Frankfurt am Main“ von Valérie Göttel
Das neue Buch von Valérie Göttel „Feldbergstraße 42 – Geschichte eines ‚Ghettohauses‘ in Frankfurt am Main“. © Foto: brandes + apsel

Veranstaltungsort: Bibliothek im Jüdischen Museum, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60329 Frankfurt am Main

In ihrem soeben erschienen Buch „Feldbergstraße 42 – Geschichte eines Ghettohauses in Frankfurt am Main: Jüdische Zeitzeugen im Frankfurter Westend (1888–1988)“ erzählt die Historikerin Valérie Göttel die Geschichte des 1888 erbauten Gründerzeithauses Feldbergstraße 42 im Frankfurter Westend und der Menschen, die in ihm lebten. 

Der Aufstieg des Nationalsozialismus, des Hasses und des Antisemitismus verwandelte sich dieses bürgerliche Haus in einen Ort des Elends und Leidens: in ein „Ghettohaus“, in dem immer mehr jüdische Menschen zusammengepfercht wurden. 

Die erste Massendeportation aus Frankfurt am 19. Oktober 1941 betraf 26 Jüdinnen und Juden aus der Feldbergstraße 42. Valérie Göttel geht der Frage nach, wie es zu dieser Entwicklung kam, und stellt die Biografien von über 80 Menschen vor, die zeitweise, freiwillig oder gezwungen, in diesem „Ghettohaus“ lebten. 

Valérie Göttel wurde in Frankreich geboren und studierte Geschichte in London, Paris, Aix-en-Provence und São Paulo. An diesem Abend stellt sie ihr Buch vor. 
Helena Polic, Schauspielerin und Studentin der Anglistik an der Goethe Universität, liest aus dem Buch vor. 

Der Abend ist Bestandteil der Reihe „Zachor – Erinnere Dich!“ 

Karten erhalten Sie unter: juedischesmuseum.de/tickets; ggf. sind Restkarten an der Museumskasse erhältlich. Eintritt 10 €, ermäßigt 5 €.

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