Do. 08.12.22 / 19:30 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main
Mit der Ausstellung „Zurück ins Licht. Vier Künstlerinnen – Ihre Werke, ihre Wege“ widmet sich das Jüdische Museum nun zum ersten Mal vier Künstlerinnen, die das künstlerische Leben in Frankfurt der 1920er Jahre prägten und weithin wahrgenommen wurden: Es handelt sich um Erna Pinner (1890-1987), Rosy Lilienfeld (1896-1942) Amalie Seckbach (1870-1944) und Ruth Cahn (1875-1966).
Während noch zahlreiche Werke der Künstlerinnen Rosy Lilienfeld und Erna Pinner überliefert sind, sind die künstlerischen Arbeiten von Ruth Cahn und Amalie Seckbach zum größten Teil verschollen, nur ein kleiner Teil blieb erhalten und wird nun erstmalig in der Ausstellung gezeigt. Die zeitgenössische Künstlerin Elianna Renner (geb. 1977) wurde beauftragt sich mit den Leerstellen der Biografien von Ruth Cahn und Amalie Seckbach auseinanderzusetzen und in einem der Ausstellungsräume künstlerisch zu intervenieren. Renner arbeitet an der Schnittstelle von Biografie und Geschichte. Gedenken, Erinnern und Vergessen sind Themen zu denen die Künstlerin immer wieder arbeitet, wobei sie historische Narrative und deren Auslassungen hinterfragt und sichtbar macht.
In diesem Artist Talk spricht Elianna Renner mit unserer Kuratorin für jüdische Kulturen der Gegenwart, Sara Soussan, über ihre Arbeit. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung an: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
Die Ausstellung „Zurück ins Licht“ ist bis 19.30 Uhr geöffnet.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt statt. Anmelden Termin speichern Anfahrt- Queer-feministische Perspektiven auf das jüdische Leben in der frühen Neuzeit
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