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Aktuelle Vorträge und Veranstaltungen des Jüdischen Museums und des Museum Judengasse
Juni 2018

Feste, Bräuche, Traditionen: Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit
Dienstag, 19. Juni 2018, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Lisa Bodenröder
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Jüdische Gründer der Universität Frankfurt am Main
Dienstag, 19. Juni 2018, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Vortrag von Prof. Dr. Robert Sader
Kaum eine deutsche Universitätsgeschichte ist derart von den Widersprüchlichkeiten der deutsch-jüdischen Geschichte geprägt wie die der Frankfurter Hochschule. Wesentlichen Anteil an der Errichtung der Universität hatten vor mehr als 100 Jahren vor allem jüdische Bürger Frankfurts. In einem einführenden Vortrag werden die Vorgeschichte der Frankfurter Universitätsgründung, die Menschen im Hintergrund, die Entstehungsgeschichte und die Grundgedanken der neuen Universität dargestellt. Von besonderer Bedeutung war dabei das Engagement jüdischer Bürgerinnen und Bürger. Prof. Dr. mult. Robert Sader ist Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer und Plastische Chirurgie. Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um Reservierung per E-Mail an: christine.wern@stadt-fankfurt.de. Eintritt: frei
Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel
Sonntag, 24. Juni 2018, 11:30 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5-6
Öffentliche Führung durch die Ausstellung des Jüdischen Museums mit Sissy Weyrich
Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Eintritt in die Ausstellung: 3 EUR zzgl. 3 EUR für die Führung

Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Sonntag, 24. Juni 2018, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Jürgen Steinmetz
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Künstler unter freiem Himmel
Sonntag, 24. Juni 2018, 14:00 Uhr
Freilichtmuseum Hessenpark, Laubweg 5, Neu-Anspach, Haus aus Gemünden (Wohra)
Familienführung mit der Kuratorin Dr. Eva Atlan und anschließendem Skizzenworkshop
Jakob Nussbaum war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der bedeutendste jüdische Künstler in Frankfurt. In seinen Bildern hielt er über drei Jahrzehnte Impressionen der Stadt, aber auch Motive des Frankfurter Umlands fest. Seine Landschaftsgemälde spiegeln die Faszination für die Weite der Natur. Auch in seinen Reisebildern aus Teneriffa und Palästina hält er seine Natur- und Landschaftseindrücke fest. Dr. Eva Atlan führt durch die Wechselausstellung „Jakob Nussbaum – Frankfurter Impressionist“ im Freilichtmuseum Hessenpark und bringt Familien den Frankfurter Künstler näher. Im Anschluss daran begeben sich große und kleine Künstler auf die Spuren Nussbaums und werden unter freiem Himmel kreativ. Mit Skizzenblock und Farben ausgestattet lernen die Teilnehmer im Zeichenworkshop das Abc der Freilichtmalerei kennen. In Kooperation mit dem Freilichtmuseum Hessenpark Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung erforderlich bis 15. Juni 2018 per E-Mail an: kinder.jmf@stadt-frankfurt.de. Teilnahmegebühr inkl. Museumseintritt: 13 Euro, Kinder: 4 Euro

Kennen Sie das Haus der Ewigkeit?
Sonntag, 24. Juni 2018, 15:30 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung über den alten Jüdischen Friedhof mit Jürgen Steinmetz
Über 2000 Grabsteine finden sich heute noch auf dem Jüdischen Friedhof an der Battonnstraße:  Einer der bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa und eines der ältesten Denkmäler Frankfurter Kulturgeschichte. Warum er auch heute noch von Juden aus aller Welt aufgesucht wird, ist ebenso Thema der Führung wie die Bestattungsbräuche und die rätselhaften Bilder auf den Grabsteinen.
Die Judengasse: Auf den Spuren jüdischen Lebens in Frankfurt
Dienstag, 26. Juni 2018, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Barbara Rubert
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Aus dem Brande gesammelte Reste - Das Offenbach Archival Depot
Dienstag, 26. Juni 2018, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Vortrag zur Ausstellung „Geraubt. Zerstört. Verstreut. Zur Geschichte von jüdischen Dingen in Frankfurt“ von Dr. Elisabeth Gallas, Leipzig
Zwischen 1946 und 1949 betrieb die US-Militärregierung in einem Industriekomplex in Offenbach eine Sammelstelle für jüdisches Kulturraubgut. Über drei Millionen Objekte aus allen vormals deutsch besetzten Ländern Europas wurden hier aufbewahrt, identifiziert und rückgeführt oder an Treuhänder übergeben. Anhand der Geschichte dieses temporären Gedächtnisortes, der für kurze Zeit die Überreste der zerstörten europäisch-jüdischen Kulturlandschaft beherbergte, reflektiert der Vortrag die Bedeutung der Rettung von Bibliotheken, Archiven und Ritualgegenständen für die jüdische Existenz nach 1945. Dr. Elisabeth Gallas ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Leipzig und Autorin der Monografie „Das Leichenhaus der Bücher. Kulturrestitution und jüdisches Geschichtsdenken nach 1945“. In Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro


 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

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