Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Bernhard Brilling (1906-1987)

Bernhard Brilling, Tremessen (Provinz Posen) 1906 – Münster 1987

Bernhard Brilling, Tremessen (Provinz Posen) 1906 – Münster 1987


Nach dem Novemberpogrom wurde Bernhard Brilling im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert und mit dem Druck zur Auswanderung freigelassen. Im März 1939 emigrierte er mit einem Studentenzertifikat nach Palästina, seine Frau konnte einen Monat später folgen. Da ihm die Mitnahme seiner archivalischen Ausarbeitungen gestattet war, publizierte Bernhard Brilling auch in Palästina Artikel zur deutsch-jüdischen Geschichte, zum großen Teil in hebräisch und englisch, später auch für deutschsprachige Zeitungen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand er eine feste Anstellung in Tel Aviv, zuletzt wieder als Archivar.

Eine vom Staat Israel unterstützte Forschungsreise zur Sichtung jüdischer Aktenbestände in deutschen Archiven führte ihn erstmals 1955/56 wieder nach Deutschland. 1957 erfolgte die Rückwanderung nach Münster; als 51jähriger holte er seine Promotion mit dem Dissertationsthema „Die Juden und die Stadt Breslau im 16. und 17. Jahrhundert” nach und wurde an das „Institutum Judaicum Delitzschianum” in Münster berufen, an dem ihm die Abteilung zur Geschichte der Juden in Deutschland übertragen wurde. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum deutschen Judentum, die in seiner Münsteraner Zeit in besonderem Maße den Raum Westfalen einbezogen, und für seine Beiträge zur „Encyclopaedia Judaica” (1971) wurde er mit dem Professorentitel und dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. (Gisela Möllenhoff)

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Letzte Änderung: 15. September 2016





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