Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Frühere Veranstaltungen der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

Hitlers erster Feind. Der Kampf des Konrad Heiden
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Monday, September 11th, 2017, 19:00
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hellerfofstraße 2 - 4

Stefan Aust im Gespräch mit Julia Voss

Konrad Heiden, Sozialdemokrat jüdischer Herkunft und Journalist bei der Frankfurter Zeitung, hatte sich bereits Anfang der 1920er Jahre gegen den Nationalsozialismus engagiert. „Marsch ohne Ziel, Taumel ohne Rausch, Glauben ohne Gott und selbst in seinem Blutdurst ohne Genuss“ – so charakterisierte er die Bewegung in einem Buch, das 1932 im Rowohlt Verlag erschien. 1933 zur Flucht gezwungen setzte Heiden seinen Kampf gegen das Regime fort. In den USA galt er als führender Experte für das NS-Regime und dessen „Staatsfeind Nr. 1“. Stefan Aust ist Herausgeber der „Welt“ und der „Welt am Sonntag“. Er war lange Jahre Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ und schrieb zahlreiche politische Bücher. Julia Voss ist Honorarprofessorin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg. Zuvor war sie stellvertretende Leiterin des Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an christine.wern[at]stadt-frankfurt.de


AUSVERKAUFT: Demokratie und Populismus im digitalen Zeitalter
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Wednesday, June 28th, 2017, 19:00
Großer Saal der BHF-Bank, Bockenheimer Landstraße 10, Eingang Atrium

Ein Gespräch zwischen Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, und Michel Friedman, Publizist und Moderator

In den USA ist ein Populist zum Präsidenten gewählt worden. In einigen europäischen Staaten wird die Berichterstattung im Umfeld der Wahlen von Spekulationen über das Abschneiden populistischer Parteien beherrscht. Gleichzeitig nehmen insbesondere im Internet Hassparolen, die Verbreitung von Fake News und der Einsatz von Bots zu. Dies führt zu einem gesellschaftlichen Klima von Verunsicherung und Gewalt. Viele fragen sich besorgt, welchen Einfluss das Internet auf Meinungsbildungsprozesse und demokratische Werte hat. Michel Friedman diskutiert mit Bundesminister Heiko Maas über die Gefahr des Populismus und die Bedrohung demokratischer Werte im digitalen Zeitalter.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. Eintritt: frei; Anmeldung erforderlich per E-Mail an info(at)juedischesmuseum.de


Was ist Populismus?
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Wednesday, May 17th, 2017, 18:00
Goethe-Universität, Campus Westend, Raum 411

Jan-Werner Müller im Gespräch mit Jürgen Kaube

Wer wird heute nicht alles als Populist bezeichnet: Gegner der Eurorettung, Menschen, die sofortige Grenzschließung fordern, aber auch Politiker, die meinen, dem Volk aufs Maul schauen zu müssen. Vielleicht ist ein Populist aber auch einfach nur ein populärer Konkurrent, dessen Programm man nicht mag, wie Ralf Dahrendorf einmal anmerkte? Wie lassen sich Populismus und seine Ursachen beschreiben? Und welche Affinitäten bestehen zwischen Populismus und Antisemitismus?

Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller nimmt aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

Eintritt: frei


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Tuesday, May 16th, 2017, 19:00
MMK Museum für Moderne Kunst, Domstraße 10

Reflexionen über die Serie „Marcados“ von Claudia Andujar, mit Bernd Stiegler und Christoph Menke, moderiert von Mirjam Wenzel

Die Schweizer Fotografin Claudia Andujar entkam 1944 dem Holocaust und emigrierte nach Brasilien. Dort engagiert sie sich seit den 1970er-Jahren für die Rechte der Yanomami im Amazonasgebiet. Im Rahmen einer Impfkampagne in den 1980er Jahren entstanden die mit Nummern versehenen Porträtfotografien der Yanomami. Die so faszinierenden wie verstörenden Bilder nehmen eine Markierung vor,
die das Überleben der bedrohten Yanomami sicherstellen sollte.

Anlässlich der Ausstellung „Claudia Andujar: Morgen darf nicht gestern sein“ unterhalten sich der Literaturwissenschaftler Bernd Stiegler und der Philosoph Christoph Menke über die Funktion dieser Bilder und die Tradition der ethnografischen Fotografie, moderiert von Mirjam Wenzel.

Eine Kooperation mit dem MMK Museum für Moderne Kunst und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt.


"Weil der Himmel ohne Leiter ist". Die Theresienstadt-Zeichnungen von Arthur Goldschmidt
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Friday, January 27th, 2017, 19:00
Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster), Münzgasse 9

Gespräch mit Georges-Arthur Goldschmidt und Trude Simonsohn moderiert von Ruth Fühner zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Autor Georges-Arthur Goldschmidt flüchtete 1939 nach Frankreich. Sein Vater Arthur Goldschmidt wurde 1933 als Jude in den Zwangsruhestand versetzt und nach Theresienstadt deportiert. Er hielt das Lagerleben in Zeichnungen fest, die 2015 unter dem Titel „Puisque le ciel est sans échelle“ („Weil doch der Himmel ohne Leiter ist“) erschienen.Trude Simonsohn wird mit Georges-Arthur Goldschmidt über die Zeichnungen und über Theresienstadt sprechen. Ruth Fühner (hr2 Kultur) moderiert das Gespräch.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung gebeten per E-Mail an info@juedischesmuseum.de


Hanna Rothschild - Die Launenhaftigkeit der Liebe
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Tuesday, November 29th, 2016, 19:00

Fleming's Deluxe Hotel am Eschenheimer Tor
Buchvorstellung und Gespräch mit Hannah Rothschild, Leslie Malton und Margarete von Schwarzkopf

Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der bedeutenden Kunstsammlung der Rothschilds von den Nationalsozialisten enteignet. Allein dem französischen Zweig der Familie wurden mehr als 5.000 Gemälde, Bücher und andere wertvolle Gegenstände gestohlen. Manche davon erhielten sie zurück, viele sind noch heute verschollen – ein überaus spannender Stoff, den Hannah Rothschild in ihrem Roman „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ aufgreift. Hannah Rothschild entstammt der Londoner Bankiersfamilie und arbeitet als Autorin und Filmregisseurin. Die mit Preisen überhäufte Schauspielerin Leslie Malton liest; die Journalistin Margarete von Schwarzkopf unterhält sich mit der Autorin.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des jüdischen Museums e.V.
Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung per E-Mail gebeten.
Der Eintritt ist frei.


Von der Yeshiva zur Zürcher Kripo. Alfred Bodenheimers Weg zum gefragten Kriminalautor
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Tuesday, November 22th, 2016, 19:00
Museum Judengasse, Battonnstr. 47

Alfred Bodenheimer im Gespräch mit Ulrike Holler

Alfred Bodenheimer erhielt eine traditionelle jüdische Ausbildung und trieb Talmudstudien in Israel und den USA. In Basel studierte er Germanistik und Geschichte und promovierte mit einer Arbeit über Else Lasker-Schüler. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Israel und einer Habilitation an der Universität Genf kam er 2003 als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an die Universität Basel zurück. In den vergangenen zwei Jahren schrieb er drei sehr erfolgreiche Kriminalromane über den (fiktiven) Zürcher Rabbiner Gabriel Klein, der gleich serienweise Mordfälle lösen muss. Im Gespräch mit der Frankfurter Journalistin Ulrike Holler erzählt Alfred Bodenheimer, wie er als Professor zum Kriminalroman fand, und liest aus seinem letzten Buch „Der Messias kommt nicht“.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Der Eintritt ist frei.


Deborah Feldman: Unorthodox
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Thursday, October 13th, 2016, 19:30
Literaturhaus Frankfurt am Main e.V., Schöne Aussicht 2

Lesung

Die chassidische Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, gehört zu den strengsten ultraorthodoxen Gemeinschaften weltweit. Ihre Mitglieder leben ein abgeschirmtes Leben nach festen Regeln. Deborah Feldmann, die heute mit ihrem Sohn in Berlin lebt, erzählt, wie sie sich nicht mehr an die Regeln zu halten beginnt und aus dieser Gemeinschaft ausbricht. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch zwischen der Autorin und Christian Ruzicska, Übersetzer und Verleger des Buches im Secession Verlag für Literatur, statt.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Eintritt 6€ / ermäßigt 3€


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Tel.: + 49 (0)69 21270790
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Last change: 2016, April 15





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