Jüdisches Museum Frankfurt am Main

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Frühere Veranstaltungen

Frühere Veranstaltungen der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

Hanna Rothschild - Die Launenhaftigkeit der Liebe
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Tuesday, November 29th, 2016, 19:00

Fleming's Deluxe Hotel am Eschenheimer Tor
Buchvorstellung und Gespräch mit Hannah Rothschild, Leslie Malton und Margarete von Schwarzkopf

Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile der bedeutenden Kunstsammlung der Rothschilds von den Nationalsozialisten enteignet. Allein dem französischen Zweig der Familie wurden mehr als 5.000 Gemälde, Bücher und andere wertvolle Gegenstände gestohlen. Manche davon erhielten sie zurück, viele sind noch heute verschollen – ein überaus spannender Stoff, den Hannah Rothschild in ihrem Roman „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ aufgreift. Hannah Rothschild entstammt der Londoner Bankiersfamilie und arbeitet als Autorin und Filmregisseurin. Die mit Preisen überhäufte Schauspielerin Leslie Malton liest; die Journalistin Margarete von Schwarzkopf unterhält sich mit der Autorin.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des jüdischen Museums e.V.
Wegen der begrenzten Plätze wird um Anmeldung per E-Mail gebeten.
Der Eintritt ist frei.


Von der Yeshiva zur Zürcher Kripo. Alfred Bodenheimers Weg zum gefragten Kriminalautor
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Tuesday, November 22th, 2016, 19:00
Museum Judengasse, Battonnstr. 47

Alfred Bodenheimer im Gespräch mit Ulrike Holler

Alfred Bodenheimer erhielt eine traditionelle jüdische Ausbildung und trieb Talmudstudien in Israel und den USA. In Basel studierte er Germanistik und Geschichte und promovierte mit einer Arbeit über Else Lasker-Schüler. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten in Israel und einer Habilitation an der Universität Genf kam er 2003 als Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte an die Universität Basel zurück. In den vergangenen zwei Jahren schrieb er drei sehr erfolgreiche Kriminalromane über den (fiktiven) Zürcher Rabbiner Gabriel Klein, der gleich serienweise Mordfälle lösen muss. Im Gespräch mit der Frankfurter Journalistin Ulrike Holler erzählt Alfred Bodenheimer, wie er als Professor zum Kriminalroman fand, und liest aus seinem letzten Buch „Der Messias kommt nicht“.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Der Eintritt ist frei.


Deborah Feldman: Unorthodox
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Thursday, October 13th, 2016, 19:30
Literaturhaus Frankfurt am Main e.V., Schöne Aussicht 2

Lesung

Die chassidische Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, gehört zu den strengsten ultraorthodoxen Gemeinschaften weltweit. Ihre Mitglieder leben ein abgeschirmtes Leben nach festen Regeln. Deborah Feldmann, die heute mit ihrem Sohn in Berlin lebt, erzählt, wie sie sich nicht mehr an die Regeln zu halten beginnt und aus dieser Gemeinschaft ausbricht. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch zwischen der Autorin und Christian Ruzicska, Übersetzer und Verleger des Buches im Secession Verlag für Literatur, statt.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Eintritt 6€ / ermäßigt 3€


Shahak Shapira: Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen
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Wednesday, September 21th, 2016, 19:00
Pop Up Boat des Jüdischen Museums, Schaumainkai (Eiserner Steg)

Lesung

Wenn PEGIDA sich mit einem jungen Israeli solidarisiert und aus Israel die Empfehlung kommt heimzukehren, dann sprechen wir von Autor Shahak Shapira. In seinem Buch schreibt er über seine Jugend als einziger Jude im tiefsten Sachsen-Anhalt, schwärmt von seiner Familie und bezieht Stellung:  Jeder entscheidet selbst, ob er ein Rassist ist oder nicht.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Eintritt 6€ / ermäßigt 3€


Holocaust in Litauen. Historisches Geschehen und der schwierige Umgang mit der Vergangenheit
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Wednesday, June 22th, 2016, 19:00
Goethe-Universität, Campus Westend, Casino, Raum 1.801

Vortrag von Joachim Tauber

Vilnius war bis zum Einmarsch deutscher Truppen im Zweiten Weltkrieg ein Zentrum religiösen, kulturellen und politischen jüdischen Lebens. Schon kurz nach der Besetzung begann die Vernichtung der jüdischen Stadtbevölkerung. Bis zum Einmarsch der Roten Armee im Sommer 1944 überlebten nur rund 2.000 der etwa 70.000 Jüdinnen und Juden die Selektionen und Massenexekutionen. Die Sowjetunion unterband die Aufarbeitung der Judenvernichtung. Erst seit der Unabhängigkeit Litauens im Jahr 1990 diskutiert das Land über die schwierige Vergangenheitsbewältigung.
Der Vortrag bereitet auf die Studienreise der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums im September 2016 vor.

Eine Kooperation der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. und des Fördervereins Fritz Bauer Institut

Der Eintritt ist frei.


Der lange Weg zur Rabbinerin / Gespräch
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Thursday, October 08th, 2015, 20:00

Gemeindesaal im Jüdischen Gemeindezentrum, Westendstr. 43
Die jüdische Geistliche Elisa Klapheck im Gespräch mit Klaus Hofmeister

Frauen im Rabbinat sind selten, und der Egalitäre Minjan, den Rabbinerin Klapheck mitträgt, besteht gerade einmal 20 Jahre. Die kreative Theologin nutzt den Spielraum, den ihr die liberale Richtung im Umgang mit der Bibel lässt, auf interessante Weise. In ihrer Person spiegelt sich auch ein Stück der neuen Vielfalt der jüdischen Gemeinde in Deutschland und besonders der Frankfurter Gemeinde wider, in der sowohl orthodoxes und liberales Judentum als auch die charismatische Richtung des Egalitären Minjan unter einem Dach vereint sind. Mit Elisa Klapheck spricht der katholische Theologe und Redakteur für Kirche und Religion beim Hessischen Rundfunk, Klaus Hofmeister.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.

Anmeldung unbedingt erforderlich, telefonisch unter 069-212 34856 oder per E-Mail an: christine.wern(at)stadt-frankfurt.de
Eintritt frei.


Worte sind im Museum genauso überflüssig wie im Konzertsaal. Eine Hommage an Georg Swarzenski / Buchvorstellung
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Tuesday, September 29th, 2015, 19:00

Mensa der Städelschule, Dürerstraße 10
Konstanze Crüwell im Gespräch mit Julia Voss

Georg Swarzenski (1876-1957), einer der großen deutschen Museumsleiter, stand dem Städel von 1906 bis 1937 vor. Als Kenner der Alten Meister und mit seinem Spürsinn für die Moderne hat er mit seinen Erwerbungen in diesem Museum leuchtende Spuren hinterlassen. Auch als Gründungsdirektor im Liebieghaus und in der Städtischen Galerie hatte ihm Frankfurt am Main viel zu verdanken. Doch dieses Amt verlor er 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft. Besonders bitter war es für Swarzenski, als 1937 77 Gemälde von den nationalsozialistischen „Kulturpolitikern“ als „entartet“ verfemt wurden und aus dem Städel verschwanden. Im selben Jahr entließ man ihn als Leiter des Städelschen Kunstinstituts. 1938 emigrierte er in die USA.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Eintritt frei.


Rituelle Distanz / Buchvorstellung
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Wednesday, September 09th, 2015, 20:00

Goethe-Universität, Campus Westend, IG Farben-Haus, Raum 411
Dan Diner im Gespräch mit Raphael Gross

Vor 50 Jahren haben die Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen – vorläufiger Höhepunkt einer dramatischen Vorgeschichte, die 1952 mit dem Luxemburger Abkommen begann. In „Rituelle Distanz“, seinem neuen Buch, sucht der Historiker Dan Diner die Tiefenschichten jener zwiespältigen Annäherung auszuleuchten, vor allem die politisch-theologischen Aspekte der Diskussion auf israelischer Seite nach dem Mord an den europäischen Juden. Es geht ihm dabei um Sprache und Habitus, Fluch und Bann, um Erinnern und Vergessen, Anerkennung und Nichtanerkennung – schließlich um die Entscheidung zwischen jüdischer Tradition und israelischer Staatsräson: Durfte man mit dem Land der Mörder verhandeln und materielle Entschädigung annehmen?

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut
Eintritt frei.


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Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

Das Jüdische Museum am Untermainkai ist derzeit wegen Renovierung und Umbauarbeiten geschlossen.

Die Postanschrift lautet währenddessen:

Jüdisches Museum Frankfurt
Stadtverwaltung – Amt 45J
Postfach
60275 Frankfurt am Main

Kontakt

Jüdisches Museum
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museumsleitung

Dr. Mirjam Wenzel
Direktorin des Jüdischen Museums
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor,
Ausstellungen, Veranstaltungen
Telefon: +49 (0)69 212 38804
fritz.backhaus(at)stadt-frankfurt.de

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546
michael.lenarz(at)stadt-frankfurt.de

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805
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Last change: 2016, April 15





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