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Vorträge und Veranstaltungen des Jüdischen Museums und des Museum Judengasse
November 2017

Geteilte Erinnerung: Gedenken in der deutschen Gesellschaft – Erinnern in der jüdischen Gemeinschaft
Mittwoch, 01. November 2017, 20:00 Uhr
Römer, Römerberg 27 und Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1
Tagung vom 1. - 3. November 2017
Die Formen und Praktiken des Gedenkens in Deutschland haben sich mit dem Abstand zum historischen Geschehen verändert und zugleich vermehrt. Neben einer Vielzahl an Gedenkstätten sind seit der Wiedervereinigung neue Gedenktage sowie eine Vielzahl an Erinnerungserzählungen entstanden, in denen sich der Übergang eines sozialen Gedächtnisses in ein kulturelles Gedenken abzeichnet. Auch in der jüdischen Gemeinschaft wird die Shoa in unterschiedlichen Formen erinnert. Die Formen, in denen aus der Sowjetunion eingewanderte Juden und ihre Nachkommen die Shoa und den Zweiten Weltkrieg erinnern, unterscheiden sich von den Erinnerungspraktiken der Nachkommen von Überlebenden. In deren Erinnerung spielen nicht nur die traumatischen Erfahrungen der Eltern und Großeltern, sondern auch die mangelnde Empathie und Schuldabwehr eine Rolle, die dem Gedenken an die Shoa jahrzehntelang von Seiten der nicht-jüdischen deutschen Bevölkerung entgegengebracht wurde.

Im Rahmen der Tagung wird die Gedenkkultur, die in den vergangenen drei Jahrzehnten in Deutschland entstanden ist, und deren Differenzen zur jüdischen Erinnerungspraxis thematisiert. Ausgehend von diesen Unterschieden richtet die Tagung ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Formen der Erinnerung an die Shoa innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und reflektiert deren identitätsstiftende Bedeutung.

Die Tagung wird am 1. November 2017 um 20 Uhr im Kaisersaal des Römers feierlich eröffnet. Den Festvortrag hält Insa Eschebach. Im weiteren Verlauf der Tagung sprechen Dmitrij Belkin, Daniel Botmann, Sabena Donath, Jo Frank, Lena Gorelik, Eva Lezzi, Doron Kiesel, Doron Rabinovici, Natan Sznaider und Mirjam Wenzel. Das komplette Programm finden Sie hier.

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Teilnahmegebühr: 30 Euro. Per E-Mail an info@juedischesmuseum.de 

Eine Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
Geteilte Erinnerung: Gedenken in der deutschen Gesellschaft – Erinnern in der jüdischen Gemeinschaft
Donnerstag, 02. November 2017, 10:00 Uhr
Römer, Römerberg 27 und Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1
Tagung vom 1. - 3. November 2017
Die Formen und Praktiken des Gedenkens in Deutschland haben sich mit dem Abstand zum historischen Geschehen verändert und zugleich vermehrt. Neben einer Vielzahl an Gedenkstätten sind seit der Wiedervereinigung neue Gedenktage sowie eine Vielzahl an Erinnerungserzählungen entstanden, in denen sich der Übergang eines sozialen Gedächtnisses in ein kulturelles Gedenken abzeichnet. Auch in der jüdischen Gemeinschaft wird die Shoa in unterschiedlichen Formen erinnert. Die Formen, in denen aus der Sowjetunion eingewanderte Juden und ihre Nachkommen die Shoa und den Zweiten Weltkrieg erinnern, unterscheiden sich von den Erinnerungspraktiken der Nachkommen von Überlebenden. In deren Erinnerung spielen nicht nur die traumatischen Erfahrungen der Eltern und Großeltern, sondern auch die mangelnde Empathie und Schuldabwehr eine Rolle, die dem Gedenken an die Shoa jahrzehntelang von Seiten der nicht-jüdischen deutschen Bevölkerung entgegengebracht wurde.

Im Rahmen der Tagung wird die Gedenkkultur, die in den vergangenen drei Jahrzehnten in Deutschland entstanden ist, und deren Differenzen zur jüdischen Erinnerungspraxis thematisiert. Ausgehend von diesen Unterschieden richtet die Tagung ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Formen der Erinnerung an die Shoa innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und reflektiert deren identitätsstiftende Bedeutung.

Die Tagung wird am 1. November 2017 um 20 Uhr im Kaisersaal des Römers feierlich eröffnet. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben. Den Festvortrag hält Insa Eschebach. Im weiteren Verlauf der Tagung sprechen Dmitrij Belkin, Daniel Botmann, Sabena Donath, Jo Frank, Lena Gorelik, Eva Lezzi, Doron Kiesel, Doron Rabinovici, Natan Sznaider und Mirjam Wenzel. Das komplette Programm finden Sie hier.

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforferlich. Teilnahmegebühr: 30 Euro. Per E-Mail an info@juedischesmuseum.de

Eine Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
Geteilte Erinnerung: Gedenken in der deutschen Gesellschaft – Erinnern in der jüdischen Gemeinschaft
Freitag, 03. November 2017, 10:00 Uhr
Römer, Römerberg 27 und Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1
Tagung vom 1. - 3. November 2017
Die Formen und Praktiken des Gedenkens in Deutschland haben sich mit dem Abstand zum historischen Geschehen verändert und zugleich vermehrt. Neben einer Vielzahl an Gedenkstätten sind seit der Wiedervereinigung neue Gedenktage sowie eine Vielzahl an Erinnerungserzählungen entstanden, in denen sich der Übergang eines sozialen Gedächtnisses in ein kulturelles Gedenken abzeichnet. Auch in der jüdischen Gemeinschaft wird die Shoa in unterschiedlichen Formen erinnert. Die Formen, in denen aus der Sowjetunion eingewanderte Juden und ihre Nachkommen die Shoa und den Zweiten Weltkrieg erinnern, unterscheiden sich von den Erinnerungspraktiken der Nachkommen von Überlebenden. In deren Erinnerung spielen nicht nur die traumatischen Erfahrungen der Eltern und Großeltern, sondern auch die mangelnde Empathie und Schuldabwehr eine Rolle, die dem Gedenken an die Shoa jahrzehntelang von Seiten der nicht-jüdischen deutschen Bevölkerung entgegengebracht wurde.

Im Rahmen der Tagung wird die Gedenkkultur, die in den vergangenen drei Jahrzehnten in Deutschland entstanden ist, und deren Differenzen zur jüdischen Erinnerungspraxis thematisiert. Ausgehend von diesen Unterschieden richtet die Tagung ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Formen der Erinnerung an die Shoa innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und reflektiert deren identitätsstiftende Bedeutung.

Die Tagung wird am 1. November 2017 um 20 Uhr im Kaisersaal des Römers feierlich eröffnet. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben. Den Festvortrag hält Insa Eschebach. Im weiteren Verlauf der Tagung sprechen Dmitrij Belkin, Daniel Botmann, Sabena Donath, Jo Frank, Lena Gorelik, Eva Lezzi, Doron Kiesel, Doron Rabinovici, Natan Sznaider und Mirjam Wenzel. Das komplette Programm finden Sie hier.

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforferlich. Teilnahmegebühr: 30 Euro. Per E-Mail an info@juedischesmuseum.de

Eine Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk
Salon für Henriette Fürth
Freitag, 03. November 2017, 19:00 Uhr
Nachbarschaftszentrum Nordend, Waldschmidtstraße 39
Vortrag
Henriette Fürth (1861 – 1938) lebte im Baumweg im Nordend in der Nähe des Nachbarschaftszentrums und wirkte viele Jahre in Frankfurt. Sie war "jüdische Deutsche" und leistete intensive Arbeit als Frauenrechtlerin, in der Sozialarbeit, als Sozialforscherin, als SPD-Mitglied und als Frankfurter Stadtverordnete, um nur einen kleinen Ausschnitt ihres Engagements zu nennen. Henriette Fürth setzte sich leidenschaftlich in vielen Bereichen für das Gemeinwohl ein, insbesondere für die Belange von Frauen. Im „Salon für Henriette Fürth“ widmet sich die Geschichts-AG des Nachbarschaftszentrums dieser vielseitigen und kämpferischen Frau und stellt ihre Publikationen und Lebenserinnerungen vor.

Die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Renate Wolter-Brandecker eröffnet den Abend mit einem Grußwort.

Eine Veranstaltung der Geschichts-AG des Nachbarschaftszentrums Ostend. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel
Sonntag, 05. November 2017, 11:30 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5-6
Öffentliche Führung durch die Ausstellung des Jüdischen Museums mit Jürgen Steinmetz
Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Eintritt in die Ausstellung: 3 EUR zzgl. 3 EUR für die Führung

Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Sonntag, 05. November 2017, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Katja Janitschek
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Schneider, Schreiber, Wasserträger
Sonntag, 05. November 2017, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Kinderprogramm für Jungen und Mädchen ab 6 Jahren
In der Judengasse gab es viele unterschiedliche Berufe. In unserem Workshop erforschst Du selbst, was die Bewohner damals gearbeitet haben. Du schlüpfst in die Rolle eines Gewürzhändlers und gestaltest Dein eigenes Duftsäckchen. Infos und Anmeldung per E-Mail an kinder.jmf@stadt-frankfurt.de oder telefonisch bei Manfred Levy, Tel.: 069-212 70726 oder Tel.: 069-212 74237. Kosten: 6 EUR inkl. Eintritt und Material
Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Dienstag, 07. November 2017, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Lisa Bodenröder
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Bedrohung und Rettung: Der Fettmilchaufstand und die Vertreibung der Frankfurter Juden
Mittwoch, 08. November 2017, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
LernNacht mit Wolfgang Treue und Diana Matut
Im Januar 1616 konnten die Frankfurter Juden unter dem Schutz kaiserlicher Truppen in die Judengasse zurückkehren. Zwei Jahre zuvor waren sie aus der Stadt vertrieben worden. Seitdem erinnerte die Gemeinde jedes Jahr an ihre Bedrohung und Rettung im Vinz-Purim-Fest.

In der diesjährigen LernNacht anlässlich des 9. November 1938 analysiert der Historiker Wolfgang Treue die Ereignisse des Fettmilch-Aufstands. Er zeigt dabei vor allem die Handlungsmöglichkeiten der Frankfurter Juden in den jahrelangen Konflikten auf, die der Vertreibung vorangingen. Die Musikwissenschaftlerin und Judaistin Diana Matut präsentiert, begleitet von einem Lautenspieler, mit Gesang und ausführlichen Erläuterungen das Vinz-Hans-Lied, ein einzigartiges Zeugnis, das die Ereignisse in über 100 Strophen aus jüdischer Sicht schildert.

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR
Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel
Sonntag, 12. November 2017, 11:30 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5-6
Öffentliche Führung durch die Ausstellung des Jüdischen Museums mit Gabriela Schlick
Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Eintritt in die Ausstellung: 3 EUR zzgl. 3 EUR für die Führung

Christen und Juden in der Frühen Neuzeit
Sonntag, 12. November 2017, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Sissy Weyrich
In Frankfurt durften Juden lange nur in einem abgeschlossenen Wohnbezirk, der Judengasse, wohnen. Trotz der strengen räumlichen Trennung gab es ein vielseitiges Beziehungsgeflecht und zahlreiche Berührungspunkte zwischen Juden und Christen. Dabei fand ein Austausch statt, der über reine Geschäftsbeziehungen hinausging. Juden und Christen kannten jeweils die Lebenswelt des anderen. Sie übernahmen Ideen und Vorstellungen voneinander und passten diese an die eigenen Traditionen an
Kennen Sie das Haus der Ewigkeit?
Sonntag, 12. November 2017, 15:30 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Führung über den alten Jüdischen Friedhof mit Katja Janitschek
Über 2000 Grabsteine finden sich heute noch auf dem Jüdischen Friedhof an der Battonnstraße:  Einer der bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa und eines der ältesten Denkmäler Frankfurter Kulturgeschichte. Warum er auch heute noch von Juden aus aller Welt aufgesucht wird, ist ebenso Thema der Führung wie die Bestattungsbräuche und die rätselhaften Bilder auf den Grabsteinen.
Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Dienstag, 14. November 2017, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Sara Soussan
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Judenstaat und Kurdenstaat: Balfour-Erklärung und Minderheiten-Nationalismus im Vorderen Orient
Dienstag, 14. November 2017, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Vortrag von Johannes Becke
Anlässlich des 100. Jahrestages der Balfour-Erklärung vergleicht Johannes Becke, Juniorprofessor für Israel- und Nahoststudien an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, die zionistische Bewegung mit anderen Staatsgründungs-Initiativen in der Region. Während die Balfour-Erklärung dem jüdischen Volk eine „nationale Heimstätte“ im Land Israel / Palästina zusicherte, stellte der Vertrag von Sèvres (1920) ein autonomes Kurdistan in Aussicht. Mit dem Aufstieg des arabischen und türkischen Nationalismus wurden alle Minderheiten-Staaten mit Ausnahme Israels zerschlagen. Der Zerfallsprozess vieler arabischer Nationalstaaten bringt die Minderheitenfrage der Region in großer Dringlichkeit zurück.

Eine Kooperation mit der Jüdischen Volkshochschule. Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR
ABGESAGT: "Arabischer Frühling" - Alles vorbei? Wie entwickelt sich die Region?
Mittwoch, 15. November 2017, 19:30 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Der Vortrag mit Dietmar Ossenberg entfällt leider krankheitsbedingt
Der renommierte Journalist Dietmar Ossenberg spricht über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den arabischen Staaten seit dem Beginn des „Arabischen Frühlings“ und dessen Auswirkungen auf Israel.

Dietmar Ossenberg war von 1979 bis 2015 für das ZDF tätig. Er leitete das Magazin „auslandsjournal“, war während des Zweiten Golfkrieges Reporter und leitete das Sendestudio des ZDF in Kairo. Er war Leiter der Hauptredaktion Außenpolitik im ZDF und präsentierte bei aktuellen Ereignissen die Sondersendung ZDF spezial. 2015 erhielt Ossenberg den Grimme-Preis für herausragende Leistungen als Auslandskorrespondent.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.

Eintritt frei
Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel
Sonntag, 19. November 2017, 11:30 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5-6
Öffentliche Führung durch die Ausstellung des Jüdischen Museums mit Esther Alexander-Ihme
Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Eintritt in die Ausstellung: 3 EUR zzgl. 3 EUR für die Führung

Christen und Juden in der Frühen Neuzeit
Sonntag, 19. November 2017, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Sissy Weyrich
In Frankfurt durften Juden lange nur in einem abgeschlossenen Wohnbezirk, der Judengasse, wohnen. Trotz der strengen räumlichen Trennung gab es ein vielseitiges Beziehungsgeflecht und zahlreiche Berührungspunkte zwischen Juden und Christen. Dabei fand ein Austausch statt, der über reine Geschäftsbeziehungen hinausging. Juden und Christen kannten jeweils die Lebenswelt des anderen. Sie übernahmen Ideen und Vorstellungen voneinander und passten diese an die eigenen Traditionen an
Kennen Sie das Haus der Ewigkeit?
Sonntag, 19. November 2017, 15:30 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Führung über den alten Jüdischen Friedhof mit Katja Janitschek
Über 2000 Grabsteine finden sich heute noch auf dem Jüdischen Friedhof an der Battonnstraße:  Einer der bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa und eines der ältesten Denkmäler Frankfurter Kulturgeschichte. Warum er auch heute noch von Juden aus aller Welt aufgesucht wird, ist ebenso Thema der Führung wie die Bestattungsbräuche und die rätselhaften Bilder auf den Grabsteinen.
Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Dienstag, 21. November 2017, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Jürgen Steinmetz
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Jüdische Renaissance
Dienstag, 21. November 2017, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Gespräch mit Rabbinerin Elisa Klapheck, Christian Wiese und Mirjam Wenzel in der Veranstaltungsreihe Jüdisch-Politisches Lehrhaus
„Wir leben in einer Zeit, die eine Epoche der Kulturkeime einzuleiten scheint. Wir sehen die nationalen Gruppen sich um neue Fahnen scharen.“ Mit diesen Worten beginnt der 1900 erschienene Text „Jüdische Renaissance“ von Martin Buber. Der Titel wurde zum Leitbegriff für die kulturelle Blüte jüdischen Lebens in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Die Gottesdienste von Rabbiner Nehemias Anton Nobel in der Börneplatzsynagoge und das Freie Jüdische Lehrhaus von Franz Rosenzweig, an dem neben anderen auch Martin Buber lehrte, galten als Epizentren eines jüdisch-intellektuellen Aufbruchs, der zugleich das kulturelle Wiederbeleben jüdischer Traditionen im Sinn hatte. Was kennzeichnete die „Jüdische Renaissance“ der damaligen Zeit? Und inwieweit können wir uns heute auf sie beziehen? Über diese und andere Fragen unterhält sich Rabbinerin Elisa Klapheck mit dem Religionswissenschaftler und Judaisten Christian Wiese und der Direktorin des Jüdischen Museums Mirjam Wenzel.

Eintritt frei
Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel
Sonntag, 26. November 2017, 11:30 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5-6
Öffentliche Führung durch die Ausstellung des Jüdischen Museums mit Barbara Rubert
Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Eintritt in die Ausstellung: 3 EUR zzgl. 3 EUR für die Führung

Alltag in der Frankfurter Judengasse
Sonntag, 26. November 2017, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Barbara Rubert
Neun Stunden verbrachten die Kinder jeden Tag in der Schule. Im Morgengrauen klopfte der Gemeindediener an die Türen und rief zum Gottesdienst. An Purim  wurde getanzt, getrunken und verkleidet Spott getrieben: diese und viele andere Geschichten aus dem Alltag erwarten Kinder und Erwachsene im neuen Museum Judengasse.
Kennen Sie das Haus der Ewigkeit?
Sonntag, 26. November 2017, 15:30 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung über den alten Jüdischen Friedhof mit Jürgen Steinmetz
Über 2000 Grabsteine finden sich heute noch auf dem Jüdischen Friedhof an der Battonnstraße:  Einer der bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa und eines der ältesten Denkmäler Frankfurter Kulturgeschichte. Warum er auch heute noch von Juden aus aller Welt aufgesucht wird, ist ebenso Thema der Führung wie die Bestattungsbräuche und die rätselhaften Bilder auf den Grabsteinen.
Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Dienstag, 28. November 2017, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Lisa Bodenröder
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Lotte Cohn - Architekturpionierin im Land Israel
Dienstag, 28. November 2017, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Vortrag von Ines Sonder
Die aus einer zionistischen Großfamilie in Berlin gebürtige Lotte Cohn (1893 – 1983) gehörte zu den Architekturpionierinnen im 20. Jahrhundert. 1921 wanderte sie als erste Frau ihrer Profession in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina ein und war ein halbes Jahrhundert lang maßgeblich am Aufbau des Landes Israel beteiligt. Ihr architektonisches OEuvre umfasst über 100 Bauten und Projekte, die zum Großteil erhalten sind.

Ines Sonder ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum im Begleitprogramm der Ausstellung „FRAU_ARCHITEKT – Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR


 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

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