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Das Jüdische Museum Frankfurt wird in den nächsten Jahren inhaltlich und baulich erweitert und erneuert. Dies ist mit einer vollständigen Neugestaltung der Dauerausstellung in den beiden Häusern des Museums verbunden: Seit 20. März wird im Museum Judengasse die Zeit vor 1800 und ab 2018 im Rothschildpalais die Zeit danach präsentiert.

 
 

Aktuelle Meldungen

Das Museum Judengasse erhält den Museumspreis 2016 der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.  [ Pressemitteilung ]

„Manu und Saul“ – Ein Comic von Volker Reiche auf dem Bauzaun des Jüdischen Museums
Seit 24. August begleitet Volker Reiche („Strizz“) mit seinen Figuren Manu und Saul die Erweiterung des Museums in einem großformatigen Comic auf dem Zaun der Baustelle am Untermainkai 14/15. 
[ Pressemitteilung ]   [ Ankündigung Hofstraße ]   [ Ankündigung Untermainkai ]
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Führungen zur Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle
Öffentliche Führungen finden jeden ersten Samstag im Monat um 10.30 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Einzelheiten zur Anmeldung finden Sie hier.
Gruppenführungen zur Erinnerungsstätte können ebenfalls über das Jüdische Museum reserviert werden. Einzelheiten finden Sie hier.

Das Museum Judengasse ist nach Neugestaltung wieder geöffnet. Hier geht es zur Website »

Das Jüdische Museum ist noch bis 2018 wegen Baumaßnahmen geschlossen.

Aktuelle Veranstaltungen

The last Words / Las ultimas palavras
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Samstag, 25. Februar 2017, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Filmvorführung und Gespräch mit Rita Ender, Oktan Erdikmen und Türkân Kanbıçak

Ladino, auch Judenspanisch genannt, ist die traditionelle Sprache der sephardischen Juden. Sie wurde auch von Juden in der Türkei jahrhundertelang gesprochen, ist hier heute jedoch vom Aussterben bedroht. Die Regisseurin Rita Ender lässt in ihrem Film junge jüdische Türkinnen und Türken zu Wort kommen, die über den Gebrauch ladinischer Wörter in ihrer Alltagssprache reflektieren. Sprache ist dabei auch Träger von Erinnerungen und des Gefühls von Heimat; ihr Verschwinden ein Sinnbild für das Gefühl der Entwurzelung, das sich bei der jüngeren Generation breitmacht.

Der Film wird im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt. Im Anschluss führt die Regisseurin und Menschenrechtsaktivistin mit Oktan Erdikmen, Chefredakteur des türkischen Online-Magazins Arti49, ein Gespräch, das von Türkân Kanbıçak moderiert und ins Deutsche übersetzt wird.

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR


"Juden unerwünscht" - Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust
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Dienstag, 14. März 2017, 19:00 Uhr
Campus Westend, I.G. Farben-Haus, Raum 311

Buchvorstellung mit Wolfgang Benz

Überlebende Juden waren nach dem Holocaust nirgendwo willkommen. Der Befreiung folgte die Erkenntnis, dass sie in ihrer Heimat unerwünscht waren – gleichviel
ob in Polen oder Ungarn, in der Slowakei oder Rumänien. Deutschland war ein Sonderfall: Hier sammelten sich unter der Obhut der US-amerikanischen und britischen Streitkräfte jene, die keine Heimat mehr hatten oder nicht in die Länder zurückkehren wollten, in denen sie gedemütigt worden waren und ihre Angehörigen verloren hatten. Doch den jüdischen „Displaced Persons“ war keineswegs das Mitgefühl schuldbewusster Deutscher sicher. Im Gegenteil: Anwohner der sogenannten „DP-Camps“ erstatteten Anzeige, und Behörden veranlassten unter dem Vorwand Razzien in den Lagern, den Schwarzmarkthandel ahnden zu wollen. Der Historiker Wolfgang Benz reflektiert in seinem Vortrag die Erfahrungen, die Juden unmittelbar nach dem Holocaust in dem Land machten, das später zur Bundesrepublik Deutschland wurde.

Eine Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut. Eintritt: 6 EUR, ermäßigt: 3 EUR


Aktuelle Ausstellungen

Manu und Saul. Ein Comic von Volker Reiche
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Bis Juli 2018
Jüdisches Museum, am Bauzaun Untermainkai 14/15

Seit 24. August 2016 begleitet der Zeichner Volker Reiche („Strizz“) mit seinen Figuren Manu und Saul die Erweiterung des Jüdischen Museums. „Manu und Saul“ erzählt die Geschichte eines pfiffigen Mädchens auf der Suche nach einem Thema für eine Schularbeit, das sie selbst wählen darf. An der Baustelle des Jüdischen Museums trifft sie auf das Hündchen Saul, das sich selbst für noch viel pfiffiger hält, vor allem, weil es sprechen kann. Saul ist fasziniert von der Baustelle, und Manu hat ihr Thema gefunden. Großstadtbaustelle! Doch dabei bleibt es nicht, im Verlauf des Comics beginnt sie sich für das Museum und die Geschichte der Juden in Frankfurt zu interessieren.

Alle zwei Wochen erscheint am Bauzaun ein neuer Comic im Großformat von Volker Reiche. So wird in den nächsten zwei Jahren eine Geschichte wachsen, die vom Geschehen im Jüdischen Museum handelt, aber auch aktuelle Ereignisse in der Stadt aufgreift.


  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
  • Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz
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Bauzauncomic am Jüdischen Museum © Volker Reiche, Foto: Norbert Miguletz


Weitere Meldungen aus dem Jüdischen Museum

Dr. Mirjam Wenzel ist neue Direktorin des Jüdischen Museums [ mehr ]

Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt hat die Bau- und Finanzierungsvorlage beschlossen. [Pressemitteilung]

Werkverzeichnis der Gemälde Ludwig Meidners wird als Gemeinschaftsprojekt des Jüdischen Museums, der Ludwig Meidner Gesellschaft und der Stiftung Citoyen erscheinen. [Pressemitteilung]



 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

Das Jüdische Museum am Untermainkai ist derzeit wegen Renovierung und Umbauarbeiten geschlossen.

Die Postanschrift lautet währenddessen:

Jüdisches Museum Frankfurt
Stadtverwaltung – Amt 45J
Postfach
60275 Frankfurt am Main

Kontakt

Jüdisches Museum
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de 


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Museumsleitung

Dr. Mirjam Wenzel
Direktorin des Jüdischen Museums
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor,
Ausstellungen, Veranstaltungen
Telefon: +49 (0)69 212 38804
fritz.backhaus(at)stadt-frankfurt.de

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546
michael.lenarz(at)stadt-frankfurt.de

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805
daniela.unger(at)stadt-frankfurt.de



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
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