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Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main und seine Dependance Museum Judengasse am Börneplatz zeigen die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird hier am lokalen Beispiel exemplarisch nachgezeichnet. Regelmäßige Wechselausstellungen in beiden Häusern vertiefen und ergänzen die Dauerausstellungen. |
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Highlights
Du gehst, du sprichst, du singst, du tanzt.
Gespräch / Lesung / Konzert mit Giora Feidman ![]() ![]()
Mittwoch, 08. Februar 2012, 19:00 Uhr
Eintritt 12 Euro
Bild: Felix Broede Giora Feidman erzählt im Gespräch mit Bernhard Robben aus seinem Leben und gibt musikalische Kostproben auf der Klarinette. Er blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die ihn weltweit bekannt machte. Sie startete für den 18-jährigen 1954 am Teatro Colon in Buenos Aires und setzte sich 1954 am Israel Philharmonic Orchestra fort. Gleichzeitig spielte Feidman als Solist unter anderem unter Leonard Bernstein, Raffael Kubelik und Zubin Mehta. Er hat mit Benny Goodman Jazz und mit Astor Piazzolla Tango gespielt; er ist mit der Musik George Gershwins ebenso vertraut wie mit der Wiener Klassik eines Mozart oder Schubert. Aktuelle Veranstaltungen
Jazz im Museum
Franc Onion Jazz Quartet ![]() ![]()
Sonntag, 12. Februar 2012, 11:00 Uhr
Eintritt 10 Euro
Norbert Emminger sax, Bernhard Pichl p, Wolfgang Kriener b und Joachim Leyh dr Aktuelle Ausstellungen
»Devise Sauberkeit«
Die Kosmetikfirmen Scherk und Dr. Albersheim ![]() ![]() 15. Dezember 2011 – 1. April 2012 Die Kosmetikbranche, traditionell in Frankreich beheimatet, gewann während des Kaiserreichs auch in Deutschland an Bedeutung. In Frankfurt gründete der Chemiker Dr. Moritz M. Albersheim 1892 die Firma „Dr. M. Albersheim – Fabrik feiner Parfümerien“, die mit einem breiten Sortiment von Parfums, Seifen und kosmetischen Artikeln aller Art bald in der ganzen Welt erfolgreich war. Eine Nichte Albersheims, Alice Carsch, heiratete Ludwig Scherk, einen Angestellten der Firma. Zusammen gründeten sie in Berlin eine eigene Firma, die ebenfalls kosmetische Produkte und Parfums produzierte und vertrieb. Beide Inhaberfamilien wurden von den Nationalsozialisten enteignet. Direkt nach dem Krieg betrieben sie mit Erfolg die Rückerstattung ihrer Firmen.
Neuerwerbung: Hermann Struck in Galiläa
![]() ![]() 8. November 2011 – 12. Februar 2012
Ohne Titel (Landschaft am See Genezareth), um 1930, Öl auf Leinwand auf Pappe Das Jüdische Museum erwarb 2009 ein Konvolut von Landschaftsbildern des Künstlers Hermann Struck. Die kleinformatigen Arbeiten in Öl und Aquarell werden nun nach aufwändiger Restaurierung erstmals ausgestellt.
Kommende Ausstellungen
Kindheit in Israel
Fototagebücher aus den SOS-Kinderdörfern Neradim und Megadim ![]() ![]() 29. Februar – 27. April 2012 Was bewegt Kinder in Israel? Und wie leben sie hier, in den SOS-Kinderdörfern in Megadim in Migdal Haemek im Norden und Neradim in Arad im Süden des Landes? Welche Themen haben sie? Um sich diesen Fragen zu nähern, entstand ein ganz besonderes Kunstprojekt, verwirklicht von Kindern aus SOS-Kinderdörfern in Israel: Ausgerüstet mit Einwegkameras hielten sie im April 2011 ihr Leben, ihr Umfeld und Themen, die sie bewegen, in Bildern fest.
BILD dir dein Volk!
Axel Springer und die Juden ![]() ![]() 15. März – 29. Juli 2012
Axel Springer in Jerusalem, © Fotoagentur Sven Simon Axel Springer (1912-1985) war der größte deutsche Medienunternehmer der Nachkriegsgeschichte. Zudem war er eine Persönlichkeit, die polarisierte und an zahlreichen politischen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit beteiligt war. Fast unbekannt ist, dass er sich persönlich und in seinem Verlag einem radikalen „Versöhnungsprojekt“ Juden und dem jungen israelischen Staat gegenüber verschrieb. Mindestens einmal pro Jahr reiste Springer zwischen 1966 und 1985 nach Israel und pflegte dort Kontakte mit Politikern und Kultureinrichtungen. Ihn verband eine enge Freundschaft mit Teddy Kollek, dem Bürgermeister von Jerusalem; das Israelmuseum und andere Institutionen erhielten zahlreiche Spenden aus dem Haus Springer.
Gegen den Strom
Solidarität und Hilfe für verfolgte Juden in der NS-Zeit ![]() ![]() 9. Mai – 14. Oktober 2012 |
KontaktdatenJüdisches Museum Museum Judengasse MuseumsleitungProf. Dr. Raphael Gross Dr. Johannes Wachten Fritz Backhaus Daniela Unger |
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| Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main | ||||
| Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de | ||||