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Das Jüdische Museum Frankfurt wird in den nächsten Jahren inhaltlich und baulich erweitert und erneuert. Dies ist mit einer vollständigen Neugestaltung der Dauerausstellung in den beiden Häusern des Museums verbunden: Seit 20. März wird im Museum Judengasse die Zeit vor 1800 und ab 2018 im Rothschildpalais die Zeit danach präsentiert.

 
 

Aktuelle Meldungen

Das Pop Up Boat des Jüdischen Museums wird vom 4. September bis zum 16. Oktober am Schaumainkai (Eiserner Steg) in Frankfurt am Main anlegen. Hier geht es zur Website »

Führungen zur Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle
Die öffentlichen Führungen sind bis Ende 2016 ausgebucht. Wir arbeiten daran, dass sie 2017 weiter stattfinden werden, können aber leider noch keine definitive Aussage darüber machen.
Gruppenführungen zur Erinnerungsstätte können weiterhin über das Jüdische Museum reserviert werden. Einzelheiten finden Sie hier.

Das Museum Judengasse ist nach Neugestaltung wieder geöffnet. Hier geht es zur Website »

Das Jüdische Museum ist noch bis 2018 wegen Baumaßnahmen geschlossen.

Ausstellung Fritz Bauer. Der Staatsanwalt bis 21.08. im NS-Dokumentationszentrum Köln
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Highlights

Museumsuferfest
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Samstag, 27. August 2016, 13:00 Uhr

Stand am Nordufer / Museum Judengasse

An allen Tagen des Museumsuferfests informiert das Team des Jüdischen Museums am Stand über bevorstehende Projekte. Im Mittelpunkt steht dabei das Pop Up Boat, das im September und Oktober am Mainufer anlegen und ein vielfältiges Programm bieten wird.

Am Samstag und Sonntag können Kinder und Erwachsene von 13.00 bis 18.00 Uhr am Mitmachprogramm „Hebräisch in 10 Minuten“ teilnehmen. Dabei wird schnell klar: Hebräisch ist gar nicht so schwer. Nach zehn Minuten kann jeder seinen Namen schreiben – auf einen Button, den jeder behalten darf.

Im Museum Judengasse finden kostenlose Sonderführungen durch die neue Dauerausstellung statt: um 14.00 Uhr „Alltag in der Judengasse“ und um 16.00 Uhr „Jüdisches Leben in der frühen Neuzeit“.


Museumsuferfest
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Sonntag, 28. August 2016, 13:00 Uhr

Stand am Nordufer / Museum Judengasse

An allen Tagen des Museumsuferfests informiert das Team des Jüdischen Museums am Stand über
bevorstehende Projekte. Im Mittelpunkt steht dabei das Pop Up Boat, das im September und Oktober am Mainufer anlegen und ein vielfältiges Programm bieten wird.

Am Samstag und Sonntag können Kinder und Erwachsene von 13.00 bis 18.00 Uhr am Mitmachprogramm „Hebräisch in 10 Minuten“ teilnehmen. Dabei wird schnell klar: Hebräisch ist gar nicht so schwer. Nach zehn Minuten kann jeder seinen Namen schreiben – auf einen Button, den jeder behalten darf.

Im Museum Judengasse finden kostenlose Sonderführungen durch die neue Dauerausstellung statt: um 14.00 Uhr „Geschichte und Kultur in der Judengasse“, um 15.00 Uhr „Kennen Sie das Haus der Ewigkeit?“, eine Führung über den alten jüdischen Friedhof, und um 16.00 Uhr „Jüdisches Leben in der frühen Neuzeit“.


Aktuelle Veranstaltungen

Alltag in der Judengasse
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Samstag, 27. August 2016, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstr. 47

Öffentliche Führung zum Museumsuferfest mit Birgit Körner

Neun Stunden verbrachten die Kinder jeden Tag in der Schule. Im Morgengrauen  klopfte der Gemeindediener an die Türen und rief zum Gottesdienst. An Purim  wurde getanzt, getrunken und verkleidet Spott getrieben: diese und viele andere Geschichten aus dem Alltag erwarten Kinder und Erwachsene im neuen Museum Judengasse.

Die Führung ist kostenlos, lediglich der Eintritt muss entrichtet werden.


Jugend und Alter. Ludwig Meidners Porträts aus den 1950er und 1960er Jahren
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Sonntag, 28. August 2016, 16:00 Uhr

Ausstellungseröffnung im Stadtmuseum Hofheim, Burgstr. 11, 65719 Hofheim a. T.

Die Ausstellung zeigt Ludwig Meidner als einfühlsamen und scharfsichtigen Porträtisten. Im Fokus steht dabei das Spätwerk Meidners, das in den 1950er und 1960er Jahren nach seiner Rückkehr aus der Emigration nach England entstand.

Begrüßung
Gisela Stang (Bürgermeisterin der Kreisstadt Hofheim am Taunus)
Grußworte
Dr. Helmut Müller (Geschäftsführer Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH)
Sabine Petersen-Spindler (Vorsitzende Förderkreis Stadtmuseum Hofheim am Taunus e.V.)
Dr. Mirjam Wenzel (Direktorin Jüdisches Museum Frankfurt)
Zur Ausstellung
Erik Riedel (Ludwig Meidner Archiv, Jüdisches Museum Frankfurt)
Dr. Eva Scheid (Leiterin Stadtmuseum Hofheim am Taunus)
Musik
Melzer / Butzlaff / Lang-Eurisch – Trio

„Seit einem Monat wohne ich nicht mehr in Frankfurt, sondern bin auf’s Land gezogen, nach Marxheim, einem kleinen Dorf bei Hofheim, wo ich mir eine geräumige Klempnerwerkstatt in ein Studio umgewandelt habe, ein so schönes, helles, wie ich es nie besessen habe.“ (Ludwig Meidner 1955)

Eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Hofheim am Taunus in Rahmen von „Ludwig Meidner – Seismograph. Gemeinschaftsprojekt im 50. Todesjahr des Künstlers 2016“


Aktuelle Ausstellungen

Jüdische Musikerinnen und Musiker in Frankfurt 1933-1945
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Eine Ausstellung der Initiative 9. November e.V.
Bis 10. November 2016
Sonntags 11–14 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5/6

Bild- und Textmaterial internationaler Archive zeichnet die Geschichte jüdischer Musikerinnen und Musiker und ihrer Institutionen in Frankfurt sowie ihre Entrechtung in der NS-Zeit nach.
Auch Versuche des Widerstands werden dokumentiert.
Ausstellung von Judith Freise und Musikforscher und Dirigent Joachim C. Martini,

Geöffnet sonntags von 11 bis 14 Uhr.
Eintritt für beide Ausstellungen im 1. OG: 3,- Euro (zusammen).
Der Bunker ist auch im Sommer kalt! Bitte denken Sie an warme Kleidung.
Im August keine Führungen.



Von Föhrenwald nach Frankfurt
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Eine Ausstellung der Initiative 9. November e.V.
Bis 10. November 2016
Sonntags 11–14 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5/6

Einzelheiten zur Ausstellung finden Sie hier



Kommende Ausstellungen

Jugend und Alter. Ludwig Meidners Porträts aus den 1950er und 1960er Jahren
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28. August – 13. November 2016
Stadtmuseum Hofheim, Burgstraße 11, Hofheim am Taunus

Nachdem Ludwig Meidner (1884-1966) in den 1920er Jahren schwerpunktmäßig als Zeichner und Grafiker arbeitete und während der NS-Zeit verfolgungsbedingt und im Exil aus materiellen Gründen kaum malte, wandte er sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland wieder verstärkt der Malerei zu.
Insbesondere als Porträtist gelangen Meidner hier außergewöhnlich intensive Bilder, die in ihrer psychologischen Dichte und strahlenden Farbigkeit ausgesprochen modern wirken.

Die Gemälde stammen zum größtenteils aus den Beständen des Ludwig-Meidner-Archivs im Jüdischen Museum Frankfurt. Zudem wird in der Ausstellung eine Fotoserie gezeigt, die beim Besuch des berühmten Fotografen Stefan Moses in Ludwig Meidners Marxheimer Atelier im Jahre 1956 entstanden ist.
[Flyer zur Ausstellung]

Hier ist es schön, Marxheim gefällt mir. Seit einem Monat wohne ich nicht mehr in Frankfurt, sondern bin auf`s Land gezogen, nach Marxheim, einem kleinen Dorf bei Hofheim, wo ich mir eine geräumige Klempnerwerkstatt in ein Studio umgewandelt habe, ein so schönes, helles, wie ich es nie besessen habe. (Ludwig Meidner an Ludwig Kunz, Juni 1955)

Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Hofheim, ist Teil des Verbundprojektes Ludwig Meidner - Seismograph. Das Projekt zum 50. Todesjahr des Künstler wird von der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V., dem Stadtmuseum Hofheim, dem Museum Giersch der Goethe-Universität, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Institut Mathildenhöhe, dem Kunst Archiv Darmstadt und der Galerie Netuschil getragen und vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert. Meidner zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihn zeichnet besonders seine Fähigkeit, die Erschütterungen und Umbrüche seiner Zeit zu erfassen und in seinem bildnerischen und literarischen Werk zu reflektieren, aus.



Manu und Saul. Ein Comic von Volker Reiche
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Jüdisches Museum, Untermainkai 14/15
Ausstellung am Bauzaun, August 2016 - Juli 2018

Vom 24. August an begleitet der Zeichner Volker Reiche („Strizz“) mit seinen Figuren Manu und Saul die Erweiterung des Jüdischen Museums. „Manu und Saul“ erzählt die Geschichte eines pfiffigen Mädchens auf der Suche nach einem Thema für eine Schularbeit, das sie selbst wählen darf. An der Baustelle des Jüdischen Museums trifft sie auf das Hündchen Saul, das sich selbst für noch viel pfiffiger hält, vor allem, weil es sprechen kann. Saul ist fasziniert von der Baustelle, und Manu hat ihr Thema gefunden. Großstadtbaustelle! Doch dabei bleibt es nicht, im Verlauf des Comics beginnt sie sich für das Museum und die Geschichte der Juden in Frankfurt zu interessieren.

Alle zwei Wochen erscheint am Bauzaun ein neuer Comic im Großformat von Volker Reiche. So wird in den nächsten zwei Jahren eine Geschichte wachsen, die vom Geschehen im Jüdischen Museum handelt, aber auch aktuelle Ereignisse in der Stadt aufgreift.



Weitere Meldungen aus dem Jüdischen Museum

Dr. Mirjam Wenzel ist neue Direktorin des Jüdischen Museums [ mehr ]

Sanierung und Erweiterung des Jüdischen Museums
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt hat die Bau- und Finanzierungsvorlage beschlossen. [Pressemitteilung]

Werkverzeichnis der Gemälde Ludwig Meidners wird als Gemeinschaftsprojekt des Jüdischen Museums, der Ludwig Meidner Gesellschaft und der Stiftung Citoyen erscheinen. [Pressemitteilung]



 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

Das Jüdische Museum am Untermainkai ist derzeit wegen Renovierung und Umbauarbeiten geschlossen.

Die Postanschrift lautet währenddessen:

Jüdisches Museum Frankfurt
Stadtverwaltung – Amt 45J
Postfach
60275 Frankfurt am Main

Kontakt

Jüdisches Museum
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museumsleitung

Dr. Mirjam Wenzel
Direktorin des Jüdischen Museums
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor,
Ausstellungen, Veranstaltungen
Telefon: +49 (0)69 212 38804
fritz.backhaus(at)stadt-frankfurt.de

Michael Lenarz
Stellvertretender Direktor,
Abteilung Dokumentation
Telefon: +49 (0)69 212 38546
michael.lenarz(at)stadt-frankfurt.de

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805
daniela.unger(at)stadt-frankfurt.de



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de