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Frühere Veranstaltungen des Jüdischen Museums und des Museums Judengasse

Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus in der Neuen Rechten
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Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:00 Uhr
Historisches Museum Frankfurt, Saalhof, Sonnemannsaal

Mit Dr. Volker Weiß und Igal Avidan

Mit der Alternative für Deutschland ist eine Partei in den Deutschen Bundestag eingezogen, die geschichtsrevisionistische Themen vertritt. Ihre Kritik an der bundesdeutschen Gedenkkultur hat Folgen: Der Konsens, dass Auschwitz eine zentrale Bedeutung im politischen wie moralischen Selbstverständnis Deutschlands innehat, wird von der AfD in Frage gestellt.

Neben der Vielzahl an Übergriffen auf Migrantinnen und Migranten, die sich in Deutschland im Zuge der so genannten Flüchtlingskrise ereignet haben, mehrt sich in den vergangenen beiden Jahren auch die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden. Antisemitismus und rechtsextreme Gewalttaten werden von der Popularität der AfD beflügelt und von neurechten Plattformen wie etwa dem Antaios-Verlag mobilisiert.

Der Historiker Dr. Volker Weiß spricht mit dem Journalisten Igal Avidan, der sich mit dem Antisemitismus in der AfD beschäftigt, über diese Entwicklungen
und die Ursachen.

In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. und dem Historischen Museum Frankfurt

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: christine.wern[at]stadt-frankfurt.de

Eintritt: frei


AUSGEBUCHT: Die schlaue Esther - Kindertheater mit Bubales
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Sonntag, 04. Februar 2018, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Kinderprogramm für Mädchen und Jungen ab 6 Jahren

Bald feiern wir Purim! Bei diesem fröhlichen Fest steht die biblische Geschichte von Esther im Mittelpunkt, in der es um Könige und Königinnen, um Helden und Bösewichte geht. Erlebe die spannende Geschichte vom jüdischen Waisenmädchen Esther, das mutig sein Volk rettet, erzählt vom Puppentheater Bubales.

In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt

Infos und Anmeldung per E-Mail an kinder.jmf[at]stadt-frankfurt.de oder telefonisch bei Kathrin Schön, Tel.: 069-212 47747 oder Tel.: 069-212 74237. Kosten: 6 Euro inkl. Material.

Für erwachsene Begleiter*innen bieten wir parallel eine Führung durch das Museum Judengasse an.


AUSGEBUCHT: Als die Juden nach Deutschland flohen
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Mittwoch, 31. Januar 2018, 19:00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg Panoramasaal

Ein vergessenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte mit Hans-Peter Föhrding, Heinz Verfürth und Robbi Waks im Gespräch mit Ulrike Holler

Über eine Viertelmillion osteuropäische Juden, die meisten aus Polen, strandeten in den Nachkriegsjahren in westdeutschen DP-Lagern. Antisemitische Ressentiments und Übergriffe machten es ihnen unmöglich, sich unmittelbar nach dem Holocaust wieder in der alten Heimat anzusiedeln. Im Land ihrer Peiniger und Mörder begaben sie sich unter die Obhut der westalliierten Streitkräfte, insbesondere der US-amerikanischen Militärverwaltung. Ihr Aufenthalt sollte nur Transit sein auf dem Weg nach Palästina oder in die USA, doch viele blieben für immer.

Das Buch "Als die Juden nach Deutschland flohen" widmet sich der Situation von Juden im Nachkriegsdeutschland. Das Gespräch mit den beiden Autoren Hans-Peter Föhrding und Heinz Verfürth sowie dem Zeitzeugen Robbi Waks, der mit seiner Familie unter anderem auch in Frankfurt lebte, moderiert die Journalistin Ulrike Holler.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V. in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: christine.wern[at]stadt-frankfurt.de

Eintritt: frei


Armin Stern: Zionist, Grenzgänger, Kosmopolit
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Dienstag, 30. Januar 2018, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Vortrag von Dr. Sabine Meister

Der jüdische Maler Armin Stern (1883 – 1944) gehört zu den Künstlern der „verlorenen“ Generation. Er wurde in Galanta bei Bratislava (Österreich-Ungarn) geboren, lebte lange in Frankfurt am Main und floh zweimal vor dem NS-Regime ins Exil, 1933 nach Bratislava und 1938 nach New York. Stern studierte ab 1900 Malerei in Frankfurt, München und Paris, wo er eine eigene Handschrift entwickelte. Er machte sich in Frankfurt und auf seinen Reisen durch Europa und den Nahen Osten einen Namen mit sozialkritischen und biblischen Themen sowie Landschaften und Porträts – ein Grenzgänger zwischen dem französischen Impressionismus und dem deutschen Expressionismus.

Werke des Künstlers werden vom 19. Januar bis 12. März 2018 in der Kabinettausstellung „Armin Stern. Zionist, Grenzgänger, Kosmopolit“ im Kunsthaus Dahlem gezeigt. Die Kuratorin Dr. Sabine Meister berichtet in ihrem Vortrag von den kunsthistorischen und biografischen Forschungen zu dem weithin vergessenen Künstler und von ihrer Suche nach verschollenen Werken.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 Euro


Kinderprogramm: Blümchen und die Detektive
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Sonntag, 07. Januar 2018, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47

Kinderprogramm für Mädchen und Jungen ab 6 Jahren

Geh mit uns auf Spurensuche und entdecke geheime Orte im Museum Judengasse. Bei unserem spannenden Quiz helfen dir die Tipps von Blümchen und Simon, zwei Kindern aus der Judengasse. Mit dem iPad und deinem Detektiv-Kit findest du mit deinem Team Antworten auf knifflige Fragen. Freu dich auf ein spannendes Quiz und sichere dir dein Detektiv-Zertifikat.

Für erwachsene Begleiter*innen bieten wir parallel eine Führung durch das Museum Judengasse an.

Infos und Anmeldung per E-Mail an kinder.jmf[at]stadt-frankfurt.de oder telefonisch bei Kathrin Schön, Tel.: 069-212 47747 oder Tel.: 069-212 74237. Kosten: 6 Euro inkl. Material


Building from Ashes: Jews in Postwar Europe (1945-1950)
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Dienstag, 05. Dezember 2017, 10:00 Uhr
Goethe Universität, Campus Westend, Renate-von-Metzler-Saal (Raum 1.801)


International conference 3. - 5. December, a cooperation with the Simon Dubnow Institute Leipzig, the Seminar für Judaistik at the Goethe University Frankfurt am Main and the Fritz Bauer Institute. Supported by the European Association for Jewish Studies, the Sparkassen-Kulturstiftung and the Nassauische Sparkasse.

In the immediate postwar years, Europe faced the aftermath of genocide, extreme violence, and mass displacement that had produced millions of refugees, poverty and hunger. In the midst of this “savage continent” Jews found themselves in diverse situations, having endured varied wartime experiences: some had survived the ghettos and concentration camps, some were refugees returning from emigration or a harsh shelter in the Soviet Union, or from hiding places or partisan encampments, others entered central Europe as part of the Allied Military Forces. In the midst of ruins, poverty and destruction surviving Jews sought to find places that felt secure, whether in their former homelands or under Allied protection. Many became Displaced Persons who organized their survival as well as their emigration with the help of diverse military and social organizations. At the same time, they were building new communities and attempting to sustain Jewish life and traditions in Europe.

“Building from Ashes” will examine the complex situation of Jews in the years 1945-50 in a comprehensive European perspective.

The International Conference takes place in the Renate von Metzler Saal (Room 1.801), Casino, Campus Westend, Goethe Universität in English, and is open to the public.

Find the complete program here.


Building from Ashes: Jews in Postwar Europe (1945-1950)
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Montag, 04. Dezember 2017, 10:00 Uhr
Goethe Universität, Campus Westend, Renate-von-Metzler-Saal (Raum 1.801)


International conference 3. - 5. December, a cooperation with the Simon Dubnow Institute Leipzig, the Seminar für Judaistik at the Goethe University Frankfurt am Main and the Fritz Bauer Institute. Supported by the European Association for Jewish Studies, the Sparkassen-Kulturstiftung and the Nassauische Sparkasse.

In the immediate postwar years, Europe faced the aftermath of genocide, extreme violence, and mass displacement that had produced millions of refugees, poverty and hunger. In the midst of this “savage continent” Jews found themselves in diverse situations, having endured varied wartime experiences: some had survived the ghettos and concentration camps, some were refugees returning from emigration or a harsh shelter in the Soviet Union, or from hiding places or partisan encampments, others entered central Europe as part of the Allied Military Forces. In the midst of ruins, poverty and destruction surviving Jews sought to find places that felt secure, whether in their former homelands or under Allied protection. Many became Displaced Persons who organized their survival as well as their emigration with the help of diverse military and social organizations. At the same time, they were building new communities and attempting to sustain Jewish life and traditions in Europe.

“Building from Ashes” will examine the complex situation of Jews in the years 1945-50 in a comprehensive European perspective.

The International Conference takes place in the Renate von Metzler Saal (Room 1.801), Casino, Campus Westend, Goethe Universität in English, and is open to the public.

Find the complete program here.


Building from Ashes: Jews in Postwar Europe (1945-1950)
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Sonntag, 03. Dezember 2017, 18:00 Uhr
Campus Westend, Goethe Universität, Renate-von-Metzler-Saal (Raum 1.801)


International conference 3. - 5. December, a cooperation with the Simon Dubnow Institute Leipzig, the Seminar für Judaistik at the Goethe University Frankfurt am Main and the Fritz Bauer Institute. Supported by the European Association for Jewish Studies, the Sparkassen-Kulturstiftung and the Nassauische Sparkasse.

Ankunft polnischer Juden im DP-Lager Zeilsheim

In the immediate postwar years, Europe faced the aftermath of genocide, extreme violence, and mass displacement that had produced millions of refugees, poverty and hunger. In the midst of this “savage continent” Jews found themselves in diverse situations, having endured varied wartime experiences: some had survived the ghettos and concentration camps, some were refugees returning from emigration or a harsh shelter in the Soviet Union, or from hiding places or partisan encampments, others entered central Europe as part of the Allied Military Forces. In the midst of ruins, poverty and destruction surviving Jews sought to find places that felt secure, whether in their former homelands or under Allied protection. Many became Displaced Persons who organized their survival as well as their emigration with the help of diverse military and social organizations. At the same time, they were building new communities and attempting to sustain Jewish life and traditions in Europe.

“Building from Ashes” will examine the complex situation of Jews in the years 1945-50 in a comprehensive European perspective.

The International Conference takes place in the Renate von Metzler Saal (Room 1.801), Casino, Campus Westend, Goethe Universität in English, and is open to the public.

Find the complete program here.




 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

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