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Frühere Wechselausstellungen

Pop Up Monument
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Öffentliche Raumskulptur und Festival
7. bis 17. September 2017

Die jüdischen Seiten Frankfurts erkunden – dazu laden wir Sie ganz herzlich im September in das Pop Up Monument ein. Was ist ein jüdischer Ort für Sie? Welche Persönlichkeit aus Geschichte und Gegenwart würden Sie gerne näher kennenlernen? Elf Tage lang wird das Jüdische Museum eine temporäre Raumskulptur auf dem Willy-Brandt-Platz errichten, um mit Ihnen über diese und andere Fragen ins Gespräch zu kommen.

Die begehbare, transparente Blase wird uns als Versammlungs- und Ausstellungsort zugleich dienen. Hier können Sie verweilen, mit unseren Kuratorinnen und Kuratoren über die neue Dauerausstellung ins Gespräch kommen, sich von unseren abendlichen Veranstaltungen zur jüdischen Gegenwartskultur inspirieren lassen, essen, trinken und von hier aus in Führungen den Stadtraum erkunden. Unser Pop Up Monument nimmt als Museum „ohne Mauern“ am urbanen Leben der Stadt teil und bildet zugleich einen konzentrierten Ort der Reflexion. Einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie auf der Website des Projekts: http://popupmonument.juedischesmuseum.de/index.html

Zur Eröffnung am 7. Sepember um 19 Uhr sprechen Oberbürgermeister Peter Feldmann, Marc Grünbaum, Kulturreferent der Jüdischen Gemeinde, und Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt. [ Einladung ]



Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach
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15. Juni bis 7. Juli 2017
Rathenauplatz Frankfurt

In einer großformatigen skulpturalen Präsentation würdigt die Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung“ das große Verdienst jüdischer Sportlerinnenund Sportler für die Entwicklung des Sports in Deutschland und dokumentiert deren Verfolgung nach 1933. Vorgestellt werden 17 herausragende deutsch-jüdische Sportlerpersönlichkeiten, die während der NS-Zeit diskriminiert, vertrieben,
deportiert, ermordet wurden. Unter ihnen sind der Fußballpionier Walther Bensemann, Mitbegründer des DFB, die Fußballnationalspieler Julius Hirsch und Gottfried Fuchs, die Fechtolympiasiegerin Helene Mayer, der Schachweltmeister Emanuel Lasker, die Deutsche Tennismeisterin Nelly Neppach und die Leichtathletin Gretel Bergmann.

Eine Kooperation mit dem Zentrum deutsche Sportgeschichte e.V., Eintracht Frankfurt e.V. und TuS Makkabi Frankfurt e.V.



Ankerplatz gesucht - Eine Kinderbuch-Ausstellung für Kinder und Erwachsene
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9. Mai bis 1. Juni 2017 im Museum Judengasse

Im Mai legt das „Bücherboot“ im Museum Judengasse an. An Bord hat es Kinderbücher, die von Flucht, Ankommen, dem Umgang mit Unterschieden und dem Zusammenleben von Minderheit und Mehrheit handeln. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, darin zu stöbern. Bei diesem Angebot können Schulklassen der Jahrgänge 1 bis 5 die Bücher anschauen und in eine der vielen spannenden Geschichten eintauchen, um diese dann selbst weiterzuentwickeln. Die Schauspielerin Verena Specht-Ronique begleitet das zweistündige Programm. Die Teilnahme kostet 6 Euro pro Kind.

Information und Anmeldung unter diesem Link oder bei Sophie Schmidt, Pädagogisches Zentrum, per E-Mail an sophie.schmidt(at)stadt-frankfurt.de oder per Tel.: 069-212 74238.



Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel
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Wiedereröffnung 7. Mai 2017
Sonntags 11–14 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5/6

In der Nacht vom 9. November 1938 wurde die prächtige Synagoge der Israelitischen Religionsgesellschaft zerstört. Erzwungen und unter Wert musste die Jüdische Gemeinde das Grundstück an der Friedberger Anlage veräußern. Auf dem Areal ließ die Stadt Frankfurt 1942 / 43 einen Hochbunker errichten.

Im Erdgeschoss zeigt das Jüdische Museum jetzt wieder die Ausstellung „Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel“. Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Die Ausstellung ist sonntags von 11.00 bis 14.00 Uhr zugänglich. Bitte denken Sie an warme Kleidung. Eine Kooperation mit der „Initiative 9. November e.V.“

Eintritt: 3 EUR

Führung immer sonntags um 11.30 Uhr für zzgl. 3 EUR



Jugend und Alter. Ludwig Meidners Porträts aus den 1950er und 1960er Jahren
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Bis 13. November 2016
Stadtmuseum Hofheim, Burgstraße 11, Hofheim am Taunus

Nachdem Ludwig Meidner (1884-1966) in den 1920er Jahren schwerpunktmäßig als Zeichner und Grafiker arbeitete und während der NS-Zeit verfolgungsbedingt und im Exil aus materiellen Gründen kaum malte, wandte er sich nach seiner Rückkehr nach Deutschland wieder verstärkt der Malerei zu.
Insbesondere als Porträtist gelangen Meidner hier außergewöhnlich intensive Bilder, die in ihrer psychologischen Dichte und strahlenden Farbigkeit ausgesprochen modern wirken.

Die Gemälde stammen zum größtenteils aus den Beständen des Ludwig-Meidner-Archivs im Jüdischen Museum Frankfurt. Zudem wird in der Ausstellung eine Fotoserie gezeigt, die beim Besuch des berühmten Fotografen Stefan Moses in Ludwig Meidners Marxheimer Atelier im Jahre 1956 entstanden ist.
[Flyer zur Ausstellung]

Hier ist es schön, Marxheim gefällt mir. Seit einem Monat wohne ich nicht mehr in Frankfurt, sondern bin auf`s Land gezogen, nach Marxheim, einem kleinen Dorf bei Hofheim, wo ich mir eine geräumige Klempnerwerkstatt in ein Studio umgewandelt habe, ein so schönes, helles, wie ich es nie besessen habe. (Ludwig Meidner an Ludwig Kunz, Juni 1955)

Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Hofheim, ist Teil des Verbundprojektes Ludwig Meidner - Seismograph. Das Projekt zum 50. Todesjahr des Künstler wird von der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V., dem Stadtmuseum Hofheim, dem Museum Giersch der Goethe-Universität, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Institut Mathildenhöhe, dem Kunst Archiv Darmstadt und der Galerie Netuschil getragen und vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert. Meidner zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihn zeichnet besonders seine Fähigkeit, die Erschütterungen und Umbrüche seiner Zeit zu erfassen und in seinem bildnerischen und literarischen Werk zu reflektieren, aus.



Jukebox. Jewkbox! Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack & Vinyl
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18. Februar-29. Mai 2016
Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53 (Museumsufer)

Ende des 19. Jahrhunderts veränderte ein deutsch- jüdischer Emigrant in den USA die Welt: Mit Emil Berliners Erfindung des Grammophons und der Schallplatte hatte das Zeitalter der Massenunterhaltung ihr erstes globales Medium gefunden. Einhundert Jahre lang waren Schellack und Vinyl die Tonträger der populären Kultur. Auf ihnen verdichteten sich die Utopien und Katastrophen, Illusionen und Hoffnungen des 20. Jahrhunderts.

Auch die jüdische Kultur hat auf Schallplatten ihren Ausdruck gefunden, von der Verwandlung synagogaler Musik in bürgerlichen Kunstgenuss bis zur Neuerfindung jüdischer Folkmusic, von der Karriere jiddischer Theaterlieder auf dem Broadway bis zur Rebellion des Punk.

Die Geschichte der Schallplatte erzählt von jüdischen Erfindern, Musikern, Komponisten, Musikproduzenten und Songwritern. „Jukebox. Jewkbox!“ präsentiert diese Geschichte von den ersten Grammophonen und Schellackplatten bis zur Auflösung des Mediums im World Wide Web – eine Entdeckungsreise durch unbekannte Welten der populären Kultur, begleitet von persönlichen Erzählungen über Schallplatten, die manches Leben verändert haben.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München und eine Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt im Museum für Kommunikation Frankfurt

Flyer zur Ausstellung (PDF, 1 MB)



Horcher in die Zeit – Ludwig Meidner im Exil
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20. März – 10. Juli 2016
Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83 (Museumsufer) 

Zum 50. Todesjahr von Ludwig Meidner (1884 – 1966) zeigt das Museum Giersch der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum die Ausstellung Horcher in die Zeit – Ludwig Meidner im Exil. Im Mittelpunkt stehen Werke auf Papier aus der Londoner Exilzeit des jüdischen Künstlers von 1939 bis 1953 – Aquarelle, Skizzenbücher, Kohle- und Kreidezeichnungen.
Meidners Exilschaffen stellt eine Mischung von höchster Intensität aus innerem Erleben und Zeitkommentar dar. Mit seiner symbolhaften Verdichtung handelt es von Isolation, Verfolgung und Vernichtung und einem grotesk-absurden Leben, das Meidner mit bissigem Humor, Sarkasmus und bizarrer Übertreibung in Szene setzt.

Flyer
zur Ausstellung (PDF, 3,4 MB)

Eine Veranstaltung im Rahmen von Ludwig Meidner – Seismograph. Das Verbundprojekt zum 50. Todesjahr des Künstler wird von der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V., dem Stadtmuseum Hofheim, dem Museum Giersch der Goethe-Universität, dem Jüdischen Museum Frankfurt, dem Institut Mathildenhöhe, dem Kunst Archiv Darmstadt und der Galerie Netuschil getragen und vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert. Meidner zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihn zeichnet besonders seine Fähigkeit, die Erschütterungen und Umbrüche seiner Zeit zu erfassen und in seinem bildnerischen und literarischen Werk zu reflektieren, aus.



Volker Reiche - Maler und Zeichner
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17. - 19. Juli 2015
Pop-Up-Ausstellung im Jüdischen Museum

Der Zeichner Volker Reiche („Strizz“) zeigt Entwürfe für seinen Comic „Manu und Saul“, der während des Umbaus des Jüdischen Museums im Großformat auf dem Bauzaun zu sehen sein wird.

Daneben werden auch neue Arbeiten des Malers Volker Reiche gezeigt, die sich sozialkritisch mit unserer Zeit auseinandersetzen. Sie bilden die Angst vor dem Fremden ab, Rassismus und religiösen Fanatismus und erzählen von der dunklen, gewalttätigen Seite des Menschen.

Am Sonntag, 19. Juli, 16 Uhr, führt Volker Reiche durch seine Arbeiten.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Galerie Art Virus, Frankfurt





 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

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