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Aktuelle Vorträge und Veranstaltungen des Jüdischen Museums und des Museum Judengasse
November 2017

Ostend – Blick in ein Jüdisches Viertel
Sonntag, 26. November 2017, 11:30 Uhr
Hochbunker Friedberger Anlage 5-6
Öffentliche Führung durch die Ausstellung des Jüdischen Museums mit Barbara Rubert
Seit dem 19. Jahrhundert lebten hierliberale, konservative und orthodoxe Juden sowie die in den 1880er-Jahren eingewanderten Juden aus Osteuropa. Ihre unterschiedlichen Traditionen und religiösen Bräuche prägten den Alltag und das Stadtbild. Die Schau erinnert an das jüdische Alltagsleben im Frankfurter Ostend und dessen Vernichtung.

Eintritt in die Ausstellung: 3 EUR zzgl. 3 EUR für die Führung

Alltag in der Frankfurter Judengasse
Sonntag, 26. November 2017, 14:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Barbara Rubert
Neun Stunden verbrachten die Kinder jeden Tag in der Schule. Im Morgengrauen klopfte der Gemeindediener an die Türen und rief zum Gottesdienst. An Purim  wurde getanzt, getrunken und verkleidet Spott getrieben: diese und viele andere Geschichten aus dem Alltag erwarten Kinder und Erwachsene im neuen Museum Judengasse.
Kennen Sie das Haus der Ewigkeit?
Sonntag, 26. November 2017, 15:30 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung über den alten Jüdischen Friedhof mit Jürgen Steinmetz
Über 2000 Grabsteine finden sich heute noch auf dem Jüdischen Friedhof an der Battonnstraße:  Einer der bedeutendsten jüdischen Friedhöfe in Europa und eines der ältesten Denkmäler Frankfurter Kulturgeschichte. Warum er auch heute noch von Juden aus aller Welt aufgesucht wird, ist ebenso Thema der Führung wie die Bestattungsbräuche und die rätselhaften Bilder auf den Grabsteinen.
Auf den Spuren jüdischen Lebens in der Frühen Neuzeit
Dienstag, 28. November 2017, 18:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit Lisa Bodenröder
Hinter den Mauern der Judengasse entwickelte sich eines der Zentren jüdischen Lebens in Europa. Wertvolle Objekte erschließen neue und spannende Einblicke in Literatur, Musik  und eine reiche Bilderwelt. In der Führung wird insbesondere sichtbar, wie überraschend eng die Beziehungen zwischen Juden und Christen im Frankfurt der Frühen Neuzeit waren.
Lotte Cohn - Architekturpionierin im Land Israel
Dienstag, 28. November 2017, 19:00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstraße 47
Vortrag von Ines Sonder
Die aus einer zionistischen Großfamilie in Berlin gebürtige Lotte Cohn (1893 – 1983) gehörte zu den Architekturpionierinnen im 20. Jahrhundert. 1921 wanderte sie als erste Frau ihrer Profession in das damalige britische Mandatsgebiet Palästina ein und war ein halbes Jahrhundert lang maßgeblich am Aufbau des Landes Israel beteiligt. Ihr architektonisches OEuvre umfasst über 100 Bauten und Projekte, die zum Großteil erhalten sind.

Ines Sonder ist Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.

Eine Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum im Begleitprogramm der Ausstellung „FRAU_ARCHITEKT – Seit über 100 Jahren: Frauen im Architekturberuf“

Eintritt: 5 EUR, ermäßigt: 2,50 EUR


 

Museum Judengasse
Battonnstrasse 47
60311 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0)69 21270790
www.museumjudengasse.de

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