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  www.juedischesmuseum.de » Von der Pfandleihe zum Warenhandel

 
   
 

Im Laufe des Mittelalters wurden die deutschen Juden nach und nach aus dem Handel, dem Handwerk und der Landwirtschaft verdrängt. Das einzige ihnen noch offenstehende Gewerbe war der Geldhandel, da das Verleihen von Geld gegen Zins den Christen durch Kirchenrecht untersagt war.

Um ihren Schutzherren hohe Abgaben zahlen zu können, durften die jüdischen Geldverleiher hohe Zinsen nehmen. Der Unmut der Schuldner richtete sich so gegen die Juden statt gegen die jeweilige Obrigkeit.


Jüdische Großhändler im Gespräch mit christlichen Kunden. Kupferstich aus Johannes Jodocus Becks „Tractatus de juribus Judaeorum”, Nürnberg 1731, Frontispiz

Jüdische Großhändler im Gespräch mit christlichen Kunden. Kupferstich aus Johannes Jodocus Becks „Tractatus de juribus Judaeorum”, Nürnberg 1731, Frontispiz




 

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