Neuerwerbung: Hermann Struck in Galiläa
8. November 2011 – 12. Februar 2012
Kabinettausstellung im 2. OG des Jüdischen Museums
Ohne Titel (Landschaft am See Genezareth), um 1930, Öl auf Leinwand auf Pappe
Das Jüdische Museum erwarb 2009 ein Konvolut von Landschaftsbildern des Künstlers Hermann Struck. Die kleinformatigen Arbeiten in Öl und Aquarell werden nun nach aufwändiger Restaurierung erstmals ausgestellt.
Hermann Struck, eigentlich Chaim Aaron ben David, wurde 1876 in Berlin geboren. Er gehörte zu den Mitbegründern der Misrachi-Bewegung des religiösen Zionismus. 1922 emigrierte er nach Palästina und bezog ein Haus in Haifa, wo er bis zu seinem Tod 1944 lebte. Bekannt wurde Struck durch sein Werk „Die Kunst des Radierens“ (1908) und für seine expressiven Radierungen und Lithographien wie „Das ostjüdische Antlitz“ von 1915. Die ausgestellten impressionistisch wirkenden Bilder hingegen öffnen den Blick auf eine ganz andere künstlerische Seite Hermann Strucks.
Restauriert mit der Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst
- Selbstbildnis, 1928
- Ohne Titel, (Landschaft am See Genezareth), um 1930, Öl auf Pappe
- Ohne Titel, (Uferlandschaft am See Genezareth), um 1930, Aquarell auf Velinpapier
- Rote Wolken über den Bergen von Galiläa, 1936, sign., dat. u.l. (hebr. rücks. betitelt), Öl auf Malkarton
»Devise Sauberkeit«
Die Kosmetikfirmen Scherk und Dr. Albersheim
15. Dezember 2011 – 1. April 2012
Museum Judengasse
- Körperpuder vor und nach der »Arisierung« der Firma Dr. Albersheim, 1930-1945
- Darupan Nagelpolierstein, ein beliebtes Produkt der Firma Dr. Albersheim, um 1930
- Werbung für Khasana-Lippenstifte, eines der Hauptprodukte von Khasana Dr. Albersheim in den 1950er Jahren
- Duftkarte für das Parfum »Li«, um 1955
- Verwaltungsgebäude der Firma Dr. M. Albersheim am Frankfurter Hauptbahnhof, um 1930
- Fabrikgebäude der Firma Scherk, um 1930
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Letzte Änderung: 01. April 2010
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