Freunde / Förderer
Frühere Veranstaltungen
|
Eine neue Systematik jüdischer Geschichte und Kultur / Vortrag
Montag, 06. Februar 2012, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Dan Diner, Simon Dubnow Institut Leipzig
Jüdisches Museum
Der Vortrag befasst sich mit den Ursprüngen, der Entstehungsgeschichte, vor allem aber mit der Struktur und Systematik der neuen Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJKG), die im Rahmen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften am Simon-Dubnow-Institut erarbeitet wird und beim Verlag J. B. Metzler, Stuttgart erscheint. Dabei wird ihr Herausgeber Dan Diner das Werk in den Kontext der sich verwandelnden jüdischen Studien stellen und anhand von ausgesuchten Artikeln den Zusammenhang von jüdischem Inhalt und enzyklopädischer Form thematisieren. Insgesamt geht es um die "Philosophie" der EJGK.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Margarete Mitscherlich - Ulrike Holler im Gespräch mit der Grande Dame der Psychoanalyse
Dienstag, 17. Januar 2012, 19:00 Uhr
Anmeldung erforderlich
Chagall-Saal der Städtischen Bühnen
Mit über 90 Jahren hat Margarete Mitscherlich-Nielsen in ihrem Buch „Die Radikalität des Alters. Einsichten einer Psychoanalytikerin“ eine Bilanz ihres Lebens und ihres Wirkens gezogen. Darin greift sie die großen Fragen ihres Lebens nochmals auf: Die Unfähigkeit der Deutschen zu trauen, das Vergessen und Verdrängen in der Nachkriegszeit, die Emanzipation der Frau oder die Geschlechterrollen. Sie denkt in großer Offenheit über das Alter und die damit verbundenen Änderungen nach. Gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Mitscherlich wiederbelebte sie die Psychoanalyse in Deutschland nach dem Krieg und war Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Institutes.
Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Anmeldung unter christine.wern(at)stadt-frankfurt.de
Ein jüdisches Leben in Deutschland / Gespräch
Dienstag, 21. Juni 2011, 19:00 Uhr
Stefanie Zweig und Ulrike Holler im Gespräch
Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V.
Jüdisches Museum
Im Jahre 1938 floh die jüdische Familie Zweig angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung nach Kenia, wo Stefanie Zweig ihre Kindheit auf einer Farm verbrachte und das Land für sich entdeckte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte die Familie 1947 nach Deutschland zurück. Stefanie Zweig besuchte die Schillerschule in Frankfurt am Main bis zum Abitur 1953. Ab 1959 arbeitete sie als Kulturredakteurin der Abendpost Nachtausgabe in Frankfurt, deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Da sie jedoch in Deutschland das Land ihrer Kindheit vermisste, begann sie, ihre Erlebnisse in mehreren autobiographischen Romanen und Eindrücke festzuhalten. Mit ihren Afrika-Romanen wurde Stefanie Zweig zu einer Bestsellerautorin. Ihr Buch Nirgendwo in Afrika wurde von Caroline Link verfilmt und mit einem Oskar ausgezeichnet. Stefanie Zweig lebt heute als freie Schriftstellerin in Frankfurt.
Das Amt – Eine deutsche Debatte / Gespräch
Dienstag, 29. März 2011, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Norbert Frei, Historiker und Mitautor der Studie „Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“ im Gespräch mit Joachim Frank, Chefredakteur der Frankfurter Rundschau
Eine gemeinsame Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V. und des Fördervereins des Fritz Bauer Instituts
Foyer des Gebäudes der Frankfurter Rundschau, Depot Sachsenhausen, Karl-Gerold-Platz 1
Im Jahre 2005 setzte der damalige Bundesaußenminister Joschka Fischer nach einem heftigen Streit über die Nachrufpraxis des Auswärtigen Amtes eine unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Amtes im Nationalsozialismus ein. Im Oktober 2010 legte die Kommission ihren Bericht „Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“ vor.
Schon vor der offiziellen Präsentation, mit noch größerer Heftigkeit aber danach, setzte eine kontroverse Debatte ein, mit der wir uns in unserer öffentlichen Veranstaltung auseinandersetzen wollen.
Bericht der Frankfurter Rundschau vom 31.03.2011 über die Veranstaltung (JPG, 354 KB)
Preview der nächsten Ausstellung des Jüdischen Museums
Montag, 14. März 2011, 18:00 Uhr
Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums
Jüdisches Museum
Anna Seghers – Der Autor Wilhelm von Sternburg und die Journalistin Ulrike Holler im Gespräch
Mittwoch, 09. Februar 2011, 19:30 Uhr
Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V.
Jüdisches Museum
Wilhelm von Sternburg, ehemaliger Chefredakteur des Hessischen Rundfunks und bekannter Publizist, untersucht in seinem neuesten Buch „Anna Seghers. Ein biografischer Essay“ die Beziehung der großen Schriftstellerin Anna Seghers zu ihrer Geburtstadt Mainz. Was bedeutete es für Anna Seghers, im Rheinhessischen aufgewachsen zu sein? Wie spiegelt sich die Landschaft ihrer Jugend in ihrem Werk?
Anna Seghers (1900–1983) blieb als Jüdin und Kommunistin in einer erbarmungslosen Zeit eine verfolgte und diffamierte Intellektuelle. Nach dem Exil in Frankreich und Mexiko entschied sie sich für die DDR und geriet im Kalten Krieg zwischen die Fronten. Ihre Geburtsstadt Mainz aber blieb der Ort ihrer Sehnsucht. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts.
Friedenspolitik zwischen Macht und Ohnmacht – Prominente aus Israel und Palästina im Gespräch
Dienstag, 30. November 2010, 19:00 Uhr
Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e. V.
Veranstaltungszentrum der Helaba, Landesbank Hessen-Thüringen, Neue Mainzer Str. 52–58
Der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland Avi Primor und Prof. Nazmi Al Jubeh, der für die Palästinenser mehrfach, u.a. in Oslo an Friedensverhandlungen beteiligt war, diskutierten unter der Leitung der Journalistin Alexandra Senfft in einer außerordentlich gut besuchten Veranstaltung in den Räumen der Landesbank Hessen-Thüringen im Maintower. In der Diskussion wurden von beiden Gesprächsteilnehmern die Notwendigkeit eines Friedens auf der Basis der Zweistaatenlösung unterstrichen. Avi Primor plädierte dafür, den Stop der Siedlungspolitik nicht zu sehr in den Fokus zu nehmen, sondern sich auf die Vereinbarung von verbindlichen Grenzen des neuen palästinensischen Staates zu fokusieren. Auch Nazmi Al Jubeh betonte die Notwendigkeit einer Einigung auf verbindliche Grenzen. Beide Gesprächsteilnehmern schilderten in sehr persönlichen Worten, wie sie die Gründung des Staates Israel und den Umgang zwischen Israelis und Palästinensern persönlich erlebt haben. Dies beeindruckte die Zuhörer in besonderer Weise und führte beim anschließenden Empfang auf Einladung der Helaba zu anregenden und lebhaften Gesprächen zum Thema.
Presseberichte: Frankfurter Allgemeine, 2. Dez. 2010, Zeitgeschehen (PDF, 1 MB)
Frankfurter Allgemeine, 2. Dez. 2010, Rhein-Main-Zeitung (PDF, 920 KB)
Doppelleben – Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop / Buchvorstellung
Dienstag, 14. September 2010, 18:00 Uhr
Buchvorstellung und Gespräch mit Antje Vollmer und Wibke Bruhns
In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums
Jüdisches Museum
Wibke Bruhns und Antje Vollmer. Foto: Rafael Herlich
|
|
|
|
Veranstaltungskalender
| Februar 2012 |
 |
| Mo |
Di |
Mi |
Do |
Fr |
Sa |
So |
| |
01 |
02 |
03 |
04 |
05
|
|
06
|
07 |
08*
|
09 |
10 |
11 |
12
|
| 13 |
14 |
15
|
16 |
17 |
18 |
19
|
| 20 |
21 |
22
|
23
|
24 |
25 |
26
|
|
27
|
28 |
29 |
|
* Jüdische Feiertage
|
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de
Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 297 74 19
Fax: +49 (0)69 212 30 705
Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805
Dr. Johannes Wachten
Stellvertretender Direktor, Leiter der
Abteilung Dokumentation, Judaistik
Telefon: +49 (0)69 212 38806
Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik
Telefon: +49 (0)69 212 38804
Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805
Weitere Ansprechpartner
Impressum
© ® 1999-2012 Jüdisches Museum
Frankfurt am Main
Letzte Änderung: 20. Oktober 2010
|