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Frühere Veranstaltungen des Jüdischen Museums und des Museums Judengasse

Eine neue Systematik jüdischer Geschichte und Kultur / Vortrag
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Montag, 06. Februar 2012, 19:00 Uhr

Prof. Dr. Dan Diner, Simon Dubnow Institut Leipzig
Jüdisches Museum

Der Vortrag befasst sich mit den Ursprüngen, der Entstehungsgeschichte, vor allem aber mit der Struktur und Systematik der neuen Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJKG), die im Rahmen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften am Simon-Dubnow-Institut erarbeitet wird und beim Verlag J. B. Metzler, Stuttgart erscheint. Dabei wird ihr Herausgeber Dan Diner das Werk in den Kontext der sich verwandelnden jüdischen Studien stellen und anhand von ausgesuchten Artikeln den Zusammenhang von jüdischem Inhalt und enzyklopädischer Form thematisieren. Insgesamt geht es um die "Philosophie" der EJGK.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.


Jazz im Museum
Ryan Carniaux Quartett
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Sonntag, 29. Januar 2012, 11:00 Uhr

Eintritt 10 Euro
Jüdisches Museum

Der Trompeter Ryan Carniaux ist ein Arbeitstier, ein Vollblutmusiker, der durch das Livespiel in den USA und in Europa auf Festivals und in Clubs sich selbst zu dem machte, was er heute ist: ein Trompeter mit eigenem Ausdruck, einem Ton, der in seiner komplexen Sanftheit an Chet Baker erinnert und doch immer typisch Carniaux ist. Ryan Carniaux ist Bandleader und Gründer des Quartetts bestehend aus dem Schweizer Schlagzeuger Samuel Dühsler, der durch seine Virtuosität die Band in immer wieder neue musikalische Richtungen zieht, Mike Roelofs am Klavier und Marco Neninger am Bass.
Eine Kooperation mit dem Jazzkeller Frankfurt


Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
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Freitag, 27. Januar 2012, 11:00 Uhr

verschiedene Orte: Goethe-Universität und Museum Judengasse

25. März 1944 in Joánnina: Vor dem Abtransport

Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. NS-Gesellschaft und Gewalt
11.00 Uhr, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ
Vortrag von Prof. Dr. Michael Wildt
Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Namenslesung zum Gedenken der Opfer der IG Farben
12.30 Uhr, Goethe-Universität Frankfurt am Main, IG Farben-Haus, Grüneburgplatz 1, Foyer
Eine Veranstaltung der Initiative Studierender am IG Farben-Campus

Shoah in Griechenland.
Die Deportation der jüdischen Gemeinde von Joánnina

17.00 Uhr, Museum Judengasse/Gedenkstätte am Börneplatz
Eine Präsentation von Prof. Dr. Christoph Schminck-Gustavus (Bremen) und Willy Schwarz. (Chicago/Bremen)
Die Fotos einer Propagandakompanie der Wehrmacht aus dem Jahr 1944 zeigen erschütternde Szenen während der Deportationen aus Joánnina. Sie werden musikalisch begleitet von hebräischen Psalmen und Liedern in Ladino – der Sprache der sephardischen Juden in Thessaloniki.
Kooperation mit der Evangelischen Studierendengemeinde, der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Friedrich-Dessauer-Haus, Frankfurt am Main


Margarete Mitscherlich - Ulrike Holler im Gespräch mit der Grande Dame der Psychoanalyse
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Dienstag, 17. Januar 2012, 19:00 Uhr

Anmeldung erforderlich
Chagall-Saal der Städtischen Bühnen

Mit über 90 Jahren hat Margarete Mitscherlich-Nielsen in ihrem Buch „Die Radikalität des Alters. Einsichten einer Psychoanalytikerin“ eine Bilanz ihres Lebens und ihres Wirkens gezogen. Darin greift sie die großen Fragen ihres Lebens nochmals auf: Die Unfähigkeit der Deutschen zu trauen, das Vergessen und Verdrängen in der Nachkriegszeit, die Emanzipation der Frau oder die Geschlechterrollen. Sie denkt in großer Offenheit über das Alter und die damit verbundenen Änderungen nach. Gemeinsam mit ihrem Mann Alexander Mitscherlich wiederbelebte sie die Psychoanalyse in Deutschland nach dem Krieg und war Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Institutes.
Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums e.V.
Anmeldung unter christine.wern(at)stadt-frankfurt.de


Jazz im Museum
David Berkman mit Martin Zenker und Rick Hollander
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Sonntag, 15. Januar 2012, 11:00 Uhr

Eintritt 10 Euro
Jüdisches Museum

David Berkman p, Martin Zenker b, Rick Hollander dr

Seit den letzten 25 Jahren ist David Berkman ein wichtiger Teil der New Yorker Jazz Community. Er ist ein preisgekrönter Pianist, Komponist und Bandleader. Seine CDs tauchen auf den Bestsellerlisten zahlreicher renommierter Zeitschriften auf wie z.B. der New York Times oder Village Voice.
Erstmalig treten nun Martin Zenker und Rick Hollander zusammen mit David Berkman als Trio auf. Rhythmischer Swing und experimentelle Kompositionen werden diesen Auftritt ausmachen, bei dem eine Kombination aus originaler Musik und neuen Interpretationen von Jazz Standards auf dem Programm sein wird.
Auf keinen Fall darf man sich dieses Konzert entgehen lassen!
Eine Kooperation mit dem Jazzkeller Frankfurt


„Shakespeare – ein Antisemit?“ / Diskussion
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Sonntag, 15. Januar 2012, 17:30 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagall Saal

Anlässlich der Premiere von „Der Kaufmann von Venedig“ (inszeniert von Barrie Koskys) diskutiert Prof. Dr. Raphael Gross (Jüdisches Museum Frankfurt) mit Prof. Dr. Susanne Schülting (FU Berlin) und Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin).
Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt


Die Druckgraphik: Perfektion statt reine Reproduktion / Kuratorenführung
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Mittwoch, 04. Januar 2012, 19:00 Uhr

Teilnahmegebühr 15 Euro inkl. Eintritt, begrenzte Teilnehmerzahl
Begleitprogramm der Ausstellung „Alex Katz – Cool Prints
Jüdisches Museum

Die Kuratorin Dr. Eva Atlan führt durch die Ausstellung und geht auf verschiedene kunstwissenschaftliche Fragestellungen und Themen ein.

Die Druckgraphik spielt im Gesamtwerk von Alex Katz eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu den meisten Künstlern verwendet er sie nicht nur, um ein großes Publikum zu erreichen, sondern vornehmlich zur Weiterentwicklung der Konzeption seiner Gemälde.


»Devise Sauberkeit« / Ausstellungseröffnung
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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 19:00 Uhr

Ausstellung: 15. Dezember 2011 bis 1. April 2012
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin
Museum Judengasse


Landschaft als Impression / Kuratorenführung
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Mittwoch, 07. Dezember 2011, 19:00 Uhr

Teilnahmegebühr 15 Euro inkl. Eintritt, begrenzte Teilnehmerzahl
Begleitprogramm der Ausstellung „Alex Katz – Cool Prints
Jüdisches Museum

Die Kuratorin Dr. Eva Atlan führt durch die Ausstellung und geht auf verschiedene kunstwissenschaftliche Fragestellungen und Themen ein.

Alex Katz behauptet, seine Landschaften seien wie die Porträts: dieselbe Idee, nur der Versuch, einen neuen Weg zu finden, wie man etwas anschaut. Es sind aber gerade die Landschaften, in denen man die verschiedenen Einflüsse europäischer Kunst nachvollziehen kann.


Sozialistin, Jüdin und Frauenrechtlerin. Zum 150. Geburtstag der Frankfurterin Henriette Fürth / Lesung mit Podiumsdiskussion
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Mittwoch, 30. November 2011, 18:00 Uhr

Veranstalter: Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC), Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, in Kooperation mit dem Hugo-Sinzheimer-Institut, Wissenschaftliches Institut der Otto-Brenner-Stiftung für Arbeitsrecht
Jüdisches Museum

Ziel der Veranstaltung ist die Erinnerung an eine Frau, die sich bereits seit der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert unermüdlich für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter, insbesondere die Lage der berufstätigen Mütter und die Einführung eines Mutterschutzes einsetzte. Darüber hinaus soll an ein besonderes Milieu des Frankfurter Bürgertums erinnern, in dem sich der Einsatz für die politische und lebensweltliche Anerkennung von Jüdinnen und Juden mit dem Kampf für allgemeine Rechte der Menschen auch in der Arbeitswelt verband.  

„Henriette Fürth ist von uns gegangen, als Fremde in ihrem eigenen Vaterland. Die Welt, für die sie gelebt und gearbeitet hat, gibt es nicht mehr“, schreibt Hugo Sinzheimer 1938 in seinem Nachruf auf die prominente jüdische Sozialreformerin und Publizistin aus Frankfurt. Die Weimarer Republik, für deren Verbesserung sich Henriette Fürth engagierte, war zum Zeitpunkt ihres Todes verschwunden.  

Vergessen war, wie bei anderen Sozialreformerinnen, lange auch ihr Lebenswerk. Ihre Ziele vertrat sie – eine achtfache Mutter und Autodidaktin ohne Hochschulabschluss – als sozialdemokratische Abgeordnete sowie als Autorin von über 20 Monographien und mehr als 200 Artikeln. Henriette Fürth war das erste weibliche Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und nahm an deren erstem Kongress 1910 in Frankfurt teil.  

Für die Stadt und die Universität Frankfurt ebenso wie für die Frankfurter Gewerkschaften hat Henriette Fürth als Begründerin der städtischen Wohlfahrt, als Stadtverordnete, als Mitglied des Großen Rates der Universität und Trägerin der Ehrenplakette der Stadt eine ganz besondere Bedeutung, die erst heute allmählich wiederentdeckt wird, insbesondere durch die Publikation ihrer Lebenserinnerungen „Streifzüge durch das Land meines Lebens”, unterstützt durch die Kommission zur Geschichte der Juden in Hessen, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und das Cornelia Goethe Centrum.  

Einführung
Ursula Apitzsch und Darja Klingenberg, Cornelia Goethe Centrum  

Lesung aus der Autobiographie von Henriette Fürth
Petra Kunik, Schauspielerin, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit  

Podiumsdiskussion
Ursula Apitzsch und Darja Klingenberg, Cornelia Goethe Centrum  
Christiane Benner, Vorstand, IG Metall  
Margit Göttert, Henriette-Fürth-Preis, gFFZ  
Helga Krohn, Historikerin  
Marlene Schmidt, Anwältin für Arbeitsrecht, Hugo-Sinzheimer-Institut

Moderation: Ulrike Holler, Hessischer Rundfunk

Weitere Informationen:
http://www.cgc.uni-frankfurt.de
http://www.hugo-sinzheimer-institut.de




 

Kontaktdaten

Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212 35000
Fax: +49 (0)69 212 30705
info(at)juedischesmuseum.de

Museum Judengasse
Kurt-Schumacher-Str. 10 
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 297 74 19
Fax: +49 (0)69 212 30 705

Museumsleitung

Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Jüdischen Museums und
Geschäftsführer der Kommission zur
Erforschung der Geschichte 
der Frankfurter Juden
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Dr. Johannes Wachten
Stellvertretender Direktor, Leiter der
Abteilung Dokumentation, Judaistik
Telefon: +49 (0)69 212 38806

Fritz Backhaus
Stellvertretender Direktor, Museum
Judengasse / Börnegalerie,
Museumspädagogik
Telefon: +49 (0)69 212 38804

Daniela Unger
Büro der Direktion / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)69 212 38805

Weitere Ansprechpartner



 
Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de