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Mit der Diaspora wurde die Synagoge (griech. Ort der Zusammenkunft) zum geistigen Mittelpunkt jeder jüdischen Gemeinde. Hier findet der Gottesdienst und die öffentliche Lesung der Tora statt. Bis zur Emanzipation war sie außerdem der Ort des Lernens und der Weitergabe der geistigen Traditionen sowie der rabbinischen Rechtssprechung.
Blick in den Ausstellungsteil „Die Synagoge” Ihre architektonische Ausstattung war je nach der sozialen und politischen Situation einer Gemeinde unterschiedlich: sie konnte Zimmergröße haben oder ein stattliches Gebäude darstellen. Wichtigste Einrichtung ist noch heute der erhöhte Schrein für die Torarollen an der Ostwand und das große Lesepult, an dem mehrere Gemeindemitglieder den Text der Rolle gemeinsam vortragen. Dazu gehört oft auch ein Zeiger in Form einer weisenden Hand, mit dem der Text gelesen wird ohne die Schrift zu berühren und dennoch kein Wort auszulassen. |
KontaktdatenJüdisches Museum Museum Judengasse MuseumsleitungProf. Dr. Raphael Gross Dr. Johannes Wachten Fritz Backhaus Daniela Unger |
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| Jüdisches Museum • Untermainkai 14/15 • 60311 Frankfurt am Main | ||||
| Tel.: +49 (69) 212 35000 • Fax: +49 (69) 212 30705 • Email: info(at)juedischesmuseum.de | ||||