Jüdisches Museum Frankfurt am Main

Zwischen Kaiser, Rat und Bürgerschaft

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Zwischen Kaiser, Rat und Bürgerschaft

Für den Betrieb der Messen waren die Juden als Geldwechsler und Kreditgeber unentbehrlich. Die christlichen Handwerker und Kleinhändler fürchteten allerdings ihre Konkurrenz im Warenhandel. Der Rat versuchte sie zu besänftigen, indem er die Erwerbsmöglichkeiten der Juden einschränkte.

Durch die Niederschlagung des Aufstandes von 1614 hatte der Kaiser als Reichsoberhaupt eindrücklich seine Schutzfunktion gegenüber den Frankfurter Juden demonstriert. Nun erarbeiteten kaiserliche Kommissare eine neue Judenordnung, die fast 200 Jahre gültig blieb. Zwar übernahmen sie viele der bisherigen Beschränkungen, doch finden sich auch entscheidende Neuerungen. So besaßen die Juden nun dauerndes Aufenthaltsrecht und brauchten nicht mehr wie bisher alle drei Jahre ihre Aufenthaltserlaubnis erneuern zu lassen.

In den Jahren 1711 und 1721 wurde die Judengasse von zwei Großbränden verwüstet. Viele Juden verarmten dadurch, die meisten jedoch erholten sich wirtschaftlich bald wieder.


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Letzte Änderung: 02. April 2013





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